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| 23:32 Uhr

„Das Ding des Jahres“ auf ProSieben
Ex-BTU-Student „fährt“ bei Tüftler-Show auf Platz drei

Paul Klarhöfer, Maximilian Gassner und Thomas Janowski (v.l.)
Paul Klarhöfer, Maximilian Gassner und Thomas Janowski (v.l.) FOTO: Ridetronic
Cottbus/Köln. Es hat nicht ganz gereicht: Platz eins konnten sich der ehemalige Student der BTU Cottbus-Senftenberg Paul Klarhöfer und seine Kollegen in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ nicht sichern. Aber immerhin schafften es Klarhöfer und seine zwei Teamkollgen mit ihrem E-Bike-System auf Platz 3.

Insgesamt elf Tüftler standen am Samstagabend in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ im Finale. Den Sieg räumte letztlich Ulrich Müller mit seinem Faltos ab, einem Autoanhänger, der sich auf Reifengröße zusammenfalten lässt. Und der darf sich nun über einen Werbedeal auf den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe in Höhe von 2,5 Millionen Euro freuen.

Paul Klarhöfer und seinen beiden Teamkollegen sind mit ihrer Erfindung TronicDrive von den Zuschauern auf Platz drei gewählt worden und damit mit ihrem E-Bike aufs Treppchen „gefahren“. TronicDrive ist ein modernes E-Bike, das so schön ist wie ein klassisches unmotorisiertes Fahrrad. Statt klobiger Akkus befindet sich der Elektroantrieb unsichtbar in der Radnabe. Das schlanke E-Bike wiegt nur 13 Kilo, punktet mit seinem eleganten Design und kostet aktuell 2500 Euro.Außerdem kann der E-Motor per App gesteuert werden

Schon vorm Finale sagte Paul Klarhöfer: „Ein Sieg wäre natürlich fantastisch. Aber eigentlich sind wir schon jetzt absolute Gewinner. Die Sendung hat uns unglaublich bekannt gemacht.“ Die Webseite seiner Firma Ridetronic hatte nach der TV-Ausstrahlung der ersten Sendung 50 000 Klicks, die Mailfächer des Teams quollen über. „Unsere Auftragslage ist jetzt so gut, dass wir in der Fertigung mit höheren Stückzahlen planen können und den Preis unseres Rades um 500 Euro senken konnten.“

Mehr zum Thema und eine kurzes Statement von Paul Klarhöfer gibt es am Sonntag auf www.lr-online.de

(lsc)