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Evangelischer Jugendsonntag macht Geschichte erlebbar

Cottbus. Rund 100 bis 150 Jugendliche werden zum Jugendsonntag der Evangelischen Jugend Cottbus am Sonntag, 15. September, im Menschenrechtszentrum Bautzener Straße 140 in Cottbus erwartet. ue

Darüber informiert Kreisjugendwart Norbert Lehmann. Von 10 bis 17 Uhr haben dort Schüler ab Klasse 8 unter dem Motto "ab - Grenzen - los" Gelegenheit, miteinander sowie mit bekannten Persönlichkeiten ins Gespräch zu kommen.

"Ab-grenzen und grenzen-los sind zwei Pole, zwischen denen wir uns tagtäglich bewegen", sagt Norbert Lehmann. Dazwischen gebe es viele Bereiche und Nuancen, die uns im täglichen Leben begegnen. Und genau die sollen zur Sprache kommen. Gleichzeitig werde Geschichte am Beispiel eines Gefängnisses der DDR-Zeit erlebbar. "Ehemalige Gefangene werden diesen Tag begleiten und auch Führungen durch das Menschenrechtszentrum anbieten", so Lehmann weiter.

Geplant ist ein Gesprächskarussell ab 11 Uhr, in dem sich unter anderem die ehemaligen Inhaftierten Sigmar Faust und Roland Brauckmann sowie die stellvertretende Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Marianne Subklew-Jeutner, den Fragen der Jugendlichen stellen.

Für die Zeit ab 13 Uhr sind kreative und erlebnisorientierte Angebote sowie Führungen geplant. Der Abschlussgottesdienst beginnt um 16 Uhr. Auch kurzentschlossene Besucher sind nach den Worten des Kreisjugendwarts willkommen.