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Europäische Improvisation im Quartett

Das Frank Paul Schubert Quartett bot das letzte Jazzkonzert vor der Sommerpause im Obenkino / Glad-House.
Das Frank Paul Schubert Quartett bot das letzte Jazzkonzert vor der Sommerpause im Obenkino / Glad-House. FOTO: Ingrid Hoberg
Cottbus. Der Berliner Saxofonist Frank Paul Schubert, der Wiesbadener Pianist Uwe Oberg sowie die beiden Briten Paul Rogers (siebensaitiger Kontrabass) und Mark Sanders (Schlagzeug) haben im Glad-House am Dienstagabend europäische Improvisationskunst auf die Bühne gebracht. Das Frank Paul Schubert Quartett spielte zwei Sets mit einer kurzen Pause und ließ sich vom Applaus des überschaubaren Publikums trotz Termindrucks, der dem internationalen Flugplan geschuldet war, zu einer kurzen Zugabe animieren. Ingrid Hoberg

Die Zuhörer wagten sich nur einmal bei einem Solo des Schlagzeugers, Zwischenapplaus zu geben - vielleicht beeindruckt davon, dass von diesem Konzert ein Mitschnitt für eine CD-Veröffentlichung gemacht wurde. "Wir haben auf unserer Tour bereits ein Konzert aufgezeichnet - mal schauen, was das Material hergibt", sagte Schubert. Zum Ende der Tour sei es vielleicht gereifter. Es ist zu hoffen, dass die umfangreiche CD-Collektion der vier Improvisationsmeister dann auch durch Cottbuser Sounds bereichert wird.

Glad-House-Chef Jürgen Dulitz kündigte eine lange Jazz-freie Sommerpause an. Für den 5. und 27. November sind die nächsten Termine im Veranstaltungskalender vorgemerkt.