| 16:50 Uhr

Drebkau
Etwa 3800 Einwohner ohne Trinkwasser

Drebkau. Rohrbrüche sorgen für Versorgungsprobleme in und um Drebkau. LWG im Reparatur-Dauereinsatz.

Mehrere Rohrbrüche haben die Trinkwasserversorgung in und um Drekbau am vergangenen Wochenende für mehrere Stunden lahm gelegt. Nach der ersten Störungsmeldung am Freitagabend habe der Leiter vom Dienst einen Rohrbruch in der Drebkauer Innenstadt vermutet. Das habe sich dann vor Ort auch bestätigt, so Marten Eger, Technischer Geschäftsführer der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG am Montag. Nur wenig später gab es von Kunden Meldungen über drei weitere Rohrbrüche. „Wir gehen momentan davon aus, dass die veränderten Grundwasserbedingungen in diesem Bereich nach und nach zu besonderen Belastungen der Rohrleitungen und zu Materialermüdungen geführt haben und dass die zwei letzten Rohrbrüche Folgen der ersten beiden waren“, so Eger weiter. Das technische Büro der LWG werde hierzu noch genauere Untersuchungen vornehmen.

Noch Freitagnacht hatten  LWG-Mitarbeiter mit den Reparaturen begonnen und kämpften fast 24 Stunden um die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung. Während der Störungsbeseitigung musste die Trinkwasserversorgung eingestellt werden, sodass zeitweise rund 3800 Einwohner in Drebkau, Siewisch, Koschendorf, Illmersdorf, Casel, Göritz, Laubst, Steinitz, Domsdorf, Jehserig, Rehnsdorf und Papproth ohne Trinkwasser waren. Zur Überbrückung wurden mobile Wasserwagen eingesetzt. Die Versorgung mit Prozesswasser für das Glaswerk in Drebkau sei laut Eger nicht gefährdet gewesen. Am Samstag um 22 Uhr hatten auch die letzten betroffenen Einwohner wieder Trinkwasser.

(red/pos)