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Erstes Doppelkopfturnier im Energie-Eck Cottbus geplant

Cottbus. Doppelkopf gilt als kleiner Bruder des Skatspiels und gewinnt immer größere Popularität. Das gilt auch für das Zentrum der Niederlausitz. Ulrike Elsner

Denn hier wird gerade das erste Cottbuser Doppelkopfturnier vorbereitet. Darüber berichtet Mitorganisator Andreas Richter im RUNDSCHAU-Gespräch. Stattfinden soll es am Freitag, 10. März, ab 18 Uhr im Energie-Eck. Gespielt werden 40 Spiele mit Deutschem Blatt. Das Startgeld beträgt zehn Euro.

Schlieben an der Grenze von Elbe-Elster-Land und Niederlausitz gilt als eine Hochburg des Doppelkopfspiels. Im vergangenen Herbst hat der Schliebener Doppelkopfverein in Falkenberg sogar die Deutschen Einzelmeisterschaften ausgerichtet. "Auch wir erhalten Unterstützung vom Schliebener Verein", berichtet Andreas Richter. Was den besonderen Reiz von Doppelkopf ausmacht, benennt der 55-Jährige so: "Es ist ein geselliges Spiel, das auf Logik setzt und damit den Geist anregt."

Zwar gilt: Nicht jeder langjährige Kartenspieler muss zwangsläufig ein guter Doppelkopfspieler sein. Andererseits hätten schon recht oft Späteinsteiger den alten Hasen das Fürchten beigebracht.

Doppelkopf ist vor allem in vielen Regionen Norddeutschlands sehr populär. Wahrscheinlich ist das Spiel aus dem Schafkopfspiel entstanden, das schon seit 1895 ein Regelwerk besaß. Immerhin besteht das Doppelkopfblatt aus zwei kurzen Schafkopfblättern. Anmeldungen werden bis zum 28. Februar unter stineba@web.de oder Telefon 0355 8662713 entgegengenommen.