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| 17:39 Uhr

Erster kostenloser Wlan-Hotspot in Spree-Neiße
Drebkau liegt drahtlos vorn

 Gespannt und begeistert: Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (r.) schaltet mit Vodafone-Bereichsleiterin Gabriele Kossack und Drebkaus Bürgermeister Paul Köhne den ersten kostenfreien Wlan-Hotspot in Spree-Neiße frei.   Foto: Möschl
Gespannt und begeistert: Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (r.) schaltet mit Vodafone-Bereichsleiterin Gabriele Kossack und Drebkaus Bürgermeister Paul Köhne den ersten kostenfreien Wlan-Hotspot in Spree-Neiße frei.  Foto: Möschl FOTO: LR / LR Beate Möschl
Drebkau. Brandenburgs Wirtschaftsminister schaltet am Museum „Sorbische Webstube“ den ersten von 40 öffentlichen Internetzugangspunkten in Spree-Neiße frei. Von Beate Möschl

Auf dem Marktplatz in Drebkau kommt ab sofort jeder drahtlos und kostenfrei ins Internet. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hat dafür am Donnerstag am Museum „Sorbische Webstube Drebkau“  den ersten öffentlichen,   vom Land Brandenburg finanzierten Wlan-Hotspot im Landkreis Spree-Neiße in Betrieb genommen. Insgesamt sind 40 solcher drahtlosen Internetzugangspunkte  in Spree-Neiße vorgesehen. Diese sollen jeweils an touristischen Zentren oder Sehenswürdigkeiten installiert werden, wie zum Beispiel am  Heimatmuseum und Mittelalterdorf „Stary Lud“ in Dissen, an der  Touristinformation Spremberger Land in Spremberg, an der Klosterkirche in  Guben oder auch am Kur- und Sagenpark in Burg.

Das Land trägt die Kosten

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie stellt den Bürgern in Brandenburg bis Mitte 2020 sukzessive rund 1200 Wlan-Hotspots an touristischen Zentren sowie kommunalen und landeseigenen Liegenschaften zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Die Landesregierung zahlt für Installation, Betrieb und Wartung dieser Wlan-Hotspots in den kommenden fünf Jahren insgesamt etwa fünf Millionen Euro. Mit der Umsetzung des Projektes ist nach einer europaweiten Ausschreibung die Vodafone GmbH beauftragt worden.

Landtagsbeschluss wird umgesetzt

Mit der Errichtung der öffentlichen Internetzugangspunkte und der damit verbundenen Verbesserung der WLAN-Ausstattung im Land Brandenburg setzt die Landesregierung einen Beschluss des Landtages um. Vodafone hat im April mit der Installation der ersten Hotspots begonnen – der erste ging in Kittlitz (Oberspreewald-Lausitz) in Betrieb – und nimmt nun Fahrt auf bei der Errichtung der öffentlichen Internetzugangspunkte.  „Das geht jetzt hintereinander weg“, verspricht denn auch Wirtschaftsminister Steinbach, denn ein kostenloser WLAN-Zugang zum Internet werde an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, „mittlerweile zu Recht erwartet“. Das gelte sowohl für touristische Zielgebiete als auch für Orte, an denen sich die Brandenburger begegnen. Er sei überzeugt, dass der Hotspot am Drebkauer Museum schon bald rege genutzt werde.

Drebkau beantragt weitere Hotspots

Drebkaus Bürgermeister lässt daran keinen Zweifel: „Wir haben die Lücke genutzt, die andere gelassen haben, und bereits  drei weitere Hotspots beantragt: am Schloss in Drebkau, am Steinitzhof  und am Gräbendorfer See“, sagte Köhne dem Minister und warb um Unterstützung. Am Donnerstag legte sich noch niemand dazu fest.  Ob das am Ende klappt, ist abhängig von der Zahl der noch freien Hotspots und den örtlichen  Gegebenheiten, erfuhr  die RUNDSCHAU am Rande von Vodafone Account-Manager Lutz Greif. Gabriele Kossack, Bereichsleiterin Geschäftskundenvertrieb Public & Health bei Vodafone, sagte: „Wir sind da sehr flexibel.“ Vodafone habe Erfahrung mit der Installation von öffentlichen Hotspots, denn das Unternehmen setzt dazu bereits ein Landesprogramm  in Bayern um.

Live-Test und Besuch im Behälterglaswerk

Brandenburgs Wirtschaftsminister Steinbach testete nach Inbetriebnahme des Hotspots in Drebkau gleich, was er auf seinem Handy zu sehen bekommt. „Tipps zu Restaurants,  Touren und Sehenswürdigkeiten in der Nähe“, verriet er.

Im Anschluss führte ihn sein Besuch in Drebkau direkt ins Behälterglaswerk der Ardagh Glass GmbH Deutschland.

 Gespannt und begeistert: Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (r.) schaltet mit Vodafone-Bereichsleiterin Gabriele Kossack und Drebkaus Bürgermeister Paul Köhne den ersten kostenfreien Wlan-Hotspot in Spree-Neiße frei.   Foto: Möschl
Gespannt und begeistert: Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (r.) schaltet mit Vodafone-Bereichsleiterin Gabriele Kossack und Drebkaus Bürgermeister Paul Köhne den ersten kostenfreien Wlan-Hotspot in Spree-Neiße frei.  Foto: Möschl FOTO: LR / LR Beate Möschl