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Erste Straße am Spreebogen übergeben

Investor Walter Stöber (r.) und Jörg Schröter von der gleichnamigen Immobilien-Firma auf neuen Wegen im Spreebogen.
Investor Walter Stöber (r.) und Jörg Schröter von der gleichnamigen Immobilien-Firma auf neuen Wegen im Spreebogen. FOTO: R. Ufer
Cottbus.. Im neuen Wohngebiet „Am Spreebogen“ ist die erste Anliegerstraße übergeben worden. Bis Ende 2008 werden auf dem Gelände des ehemaligen Cottbuser Schlachthofes 40 Eigenheime und Doppelhäuser sowie 50 Eigentumswohnungen gebaut. Ronald Ufer


„Im März wird das erste Einfamilienhaus fertiggestellt, das dann als Musterhaus dienen soll“ , kündigte Investor Walter Stöber an. „Gleichzeitig wird an der Spreeseite mit der Errichtung erster Eigentumswohnungen begonnen.“
Das Areal soll den Charakter einer geschlossenen Anlage behalten, die durch mehrere Anliegerstraßen gegliedert wird. Die Begrenzungsmauern zur Schlachthofstraße und zum benachbarten VfB-Sportplatz bleiben stehen, werden aber freundlicher gestaltet. Das Gelände wird zum Spreeufer hin geöffnet, soll zum Spazieren den Fluss entlang einladen.
„Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hat sich verbessert, in den nächsten Tagen erwarten wir die letzten Genehmigungen“ , konstatiert Stöber. „Die neue Kooperation zeigt auch die angrenzende Spreepromenade, die gerade im Auftrag der Kommune saniert wird. Das kommt nicht nur den künftigen Bewohnern der Spreeaue sondern allen Cottbusern zugute.“
Viel Grün mit Rasenflächen, Sträuchern und Bäumen sowie die Vielfalt der Gebäude soll das Quartier prägen. „Kein Haus wird in Farbe, äußerer Gestaltung und Stil dem anderen gleichen“ , sagt Jörg Schröter von Schröter Immobilien. Gemeinsam wird ihnen die zweigeschossige Bauweise sein. „Häuser im Bungalowstil sind baurechtlich nicht möglich“ , betont Schröter. Er verweist auf großes Interesse potentieller Kunden am Projekt.
Bevor alle Häuser bezogen sind gibt es noch viel Arbeit. Wegen des durch die Spree bedingten hohen Grundwasserstandes waren die Schlachthofgebäude tief gegründet, was zu viel Aufwand bei der Enttrümmerung und hohen Schuttanfall führt.