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Erste Daten zum Funkmast in Kiekebusch

Cottbus. Die Messanlage in Kiekebusch liefert erste Daten. Darüber informiert Stadtsprecher Jan Gloßmann. red/pk

Die Werte werden drei Monate lang gesammelt und danach analysiert. Sie sollen Erkenntnisse darüber liefern, ob vom Funkmast der Deutschen Bahn Gefahren für das unmittelbare Umfeld ausgehen. Dabei soll insbesondere abgeklärt werden, ob es einen Zusammenhang zum gehäuften Auftreten von Krebserkrankungen im umliegenden Wohnviertel des Cottbuser Ortsteils gibt. Die Daten werden auf einem städtischen Grundstück durch die Bundesnetzagentur erhoben. Sie sind für jedermann laufend auf der Internetseite der Bundesbehörde unter emf3.bundesnetzagentur.de/karte/ einsehbar. Gemessen werden die elektromagnetischen Strahlen. Bislang, so zeigt es die Datensammlung, werden die Grenzwerte deutlich unterschritten.

Der Funkmast wurde im Jahr 2010 trotz massiver Proteste der Kiekebuscher durch die Bahn installiert. In der Folge wurden in einer einzigen Straße neun Krebsfälle registriert. Die Bahn hatte stets beteuert, dass vom 40 Meter hohen Mast keine gefährliche Strahlung ausgeht und alle Grenzwerte eingehalten würden.