| 02:33 Uhr

Erneuter Protest gegen rechten Aufmarsch

Cottbus. Nach einer erfolgreichen Demonstration für ein weltoffenes Cottbus mit rund 400 Teilnehmern am 27. Juni gegen den rechten Aufmarsch von Zukunft Heimat und Pegida gibt es morgen erneut Gegenproteste. Peggy Kompalla

Das kündigt Cottbus Nazifrei an. Gemeinsam mit dem Cottbuser Aufbruch gibt es eine Demo unter dem Motto "Freiheit statt Angst - No Pegida". Startpunkt ist ab 19 Uhr am Glad-House. Luise Meyer von Cottbus Nazifrei erklärt dazu: "Wir möchten, dass alle Menschen sich in Cottbus frei und ohne Angst bewegen können."

Gleichzeitig wehrt sich das Bündis gegen die Vorwürfe des Stadtverordneten Jürgen Maresch (parteilos) nach seinem Einsatz beim G 20-Gipfel als Bundespolizist. Er hatte Cottbus Nazifrei vorgeworfen, von Linksextremisten unterwandert zu werden. Luise Meyer versteht das als "Verunglimpfung des Engagements für ein vielfältiges Cottbus". Sie betont: "Mit unseren breit aufgestellten und vielfältigen Aktionen haben wir über Jahre dazu beigetragen, dass es in Cottbus eine sichtbare Gegenkultur zur sehr gewaltbereiten und organisierten Naziszene gibt. Wir lassen uns nicht kriminalisieren."

Der Cottbuser Aufbruch hat sich genauso wie die ebenfalls von Maresch angegriffenen Parteien Linke, SPD, Grüne und AUB vor Cottbus Nazifrei gestellt.