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Erneut Demo gegen Flüchtlingsaufnahme

Cottbus. In Cottbus sind am Dienstagabend zum fünften Mal rund 350 Menschen einem Aufruf des eng mit der AfD verbundenen Golßener Vereins "Zukunft Heimat" gefolgt, um gegen die "Masseneinwanderung von perspektivlosen jungen muslimischen Männern" zu protestieren. Durch sie, so die Behauptung des Vereins, würden Einheimische täglich "Opfer von Beleidigungen, Belästigungen, Vergewaltigungen und Angriffen. Simone Wendler

Wie bei den vorangegangenen Aktionen seit Ende Mai in der Stadt beteiligte sich auch diesmal ein erheblicher Teil von Anhängern der rechtsextremistischen Szene an der Demo. Der Cottbuser Aufbruch und "Cottbus nazifrei", die in den vergangenen Wochen zwei Gegen-Demonstrationen organisiert hatten, verzichteten diesmal auf eine zeitgleiche Aktion in der Stadt. "Statt die Gesellschaft weiter zu spalten, wollen wir Menschen in Cottbus zusammenbringen", erklärte "Cottbus nazifrei". Man wolle sich keine politische "Angstdebatte" aufzwingen lassen.