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| 02:34 Uhr

Erfolg im Kampf gegen Ambrosia in Drebkau

An der Bätterform ist Ambrosia zu erkennen.
An der Bätterform ist Ambrosia zu erkennen. FOTO: M. Hein
Drebkau. Die Stadt Drebkau bemüht sich weiter, die Ausbreitung der Allergiepflanze Ambrosia auf ihrem Terrain einzudämmen. Doch die Mittel, die der Kommune für diese schwere Aufgabe zur Verfügung stehen, sind sehr begrenzt. Nicole Nocon

Die Ambrosia-Staude ist für die Stadt Drebkau ein fast übermächtiger Gegner. Laut einer aktuellen Studie der Freien Universität (FU) Berlin ist Drebkau der Ort in Deutschland mit der größten Gefährdung durch die Pflanze, deren Pollen schwere Allergien auslösen können. Doch die Mittel und Wege, die der Stadt zur Bekämpfung der Ambrosie zur Verfügung stehen, sind begrenzt. Rund 21 000 Euro hat die Stadt im Jahr 2013 für die Eindämmung der Plage ausgegeben. 16 000 Euro an Lottomitteln hat das Land zugeschossen, rund 5000 Euro musste Drebkau aus eigener Tasche aufwenden.

Laut Bürgermeister Dietmar Horke (parteilos) ist die Ambrosia-Bekämpfung nicht ohne Erfolg geblieben. Es habe mehrere Spritzaktionen gegeben und im Ergebnis sei zu sehen gewesen, dass auf 90 Prozent der besprühten Flächen keine Ambrosia mehr nachgewachsen ist, informierte Horke am Dienstag das Stadtparlament. Wie die Staude in Drebkau effektiv und dauerhaft zu bekämpfen ist, bleibe allerdings dahingestellt. "Der Stadt fehlt es am Personal und am nötigen Geld, um diese Aufgabe allein zu stemmen", so der Bürgermeister. Trotzdem sehe die Stadt Drebkau die Bekämpfung der Ambrosie als vorrangige Aufgabe und habe deshalb für das Jahr 2014 beim Land weitere Lottomittel beantragt.

Ambrosia artemisiifolia (Beifuß-Ambrosie) gilt als besonders allergieauslösend. Ihre winzigen Pollen können Asthma auslösen. Fünf bis zehn Pollen pro Kubikmeter Luft reichen aus, um allergische Reaktionen hervorzurufen.