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Erfahrungsrunde und Ferienspaß

Markus Filenberg erklärte den irakischen Kollegen ausgewählten Schaltanlagen des Stromnetzgebietes.
Markus Filenberg erklärte den irakischen Kollegen ausgewählten Schaltanlagen des Stromnetzgebietes. FOTO: Stadtwerke
Clown Fumagalli und sein Bruder Daris aus dem Circus Krone haben am Freitagvormittag die mehr als vierzig Clowns, zwei Gaukler und Pierrots, sechs Harlekine und ungezählte andere Artisten besucht, die gegenwärtig die Schalträume des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst in Cottbus bevölkern. Fumagalli traf dabei auf seinen Vorgänger.

Die Ausstellung "Zirkuszauber" zeigt neben anderen auch eine Schwarz-Weiß-Fotografie des jüdischen Fotografen Fritz Eschen aus dem Jahr 1931, auf der ein Clown des Circus Krone in einer Spielpause vor einem der typischen Zirkuswagen zu sehen ist.

Unter dem Motto "Wir haben Lust auf Mee(h)r" haben 17 Cottbuser Schüler eine Woche in der Hansestadt Greifswald verbracht. Die Jugendlichen aus der Pestalozzi-Schule, der Unesco-Projektschule sowie der Theodor-Fontane-Gesamtschule konnten beispielsweise im Kletterwald Mut, Ausdauer und Können unter Beweis stellen sowie ihre Teamfähigkeit trainieren. Die Zusammensetzung der Gruppe mit Teilnehmern verschiedener Nationalitäten trug zu einem besseren Verständnis der Kulturen bei. Ein Regentag wurde für einen Ausflug ins Stralsunder Ozeaneum genutzt. Organisiert und begleitet wurde die Reise durch Cottbuser Schulsozialarbeiter. Finanzielle Unterstützung ab es unter anderem vom Deutschen Kinderhilfswerk und der Stadt.

Ingenieure aus der Autonomieregion Kurdistan im Irak haben sich in dieser Woche über die Cottbuser Stromversorgung informiert. Am Mittwoch besuchten kurdische Fachleute die Elektroenergieversorgung Cottbus GmbH (EVC) sowie die Netzgesellschaft der Stadtwerke. Die Roland Berger GmbH hatte im Rahmen eines Projektes der Vereinten Nationen diesen Erfahrungsaustausch organisiert. Viel Interesse gab es bei der Besichtigung der Netzleitstelle und der neuen Mittelspannungs-Schaltanlage, die im Juni in Betrieb gegangen ist. Hier standen unter anderem Themen wie Instandhaltungs-Management, eingesetzte Technologien, Betrieb und Steuerung von Systemen sowie die Sicherheit im Mittelpunkt. In der Autonomen Region Kurdistan ist das Stromnetz besonders durch die neuen Erzeugungskapazitäten stark überlastet. Eine stabile Stromversorgung ist nicht gewährleistet. Bisher fehlt in der Region das technische und strategische Know-How, um die technischen Probleme durch zielgerichtete Investitionen und Ausbildungsprogramme effektiv lösen zu können.

Viel Spaß hatten die Jungs in der Ferienwoche an der Ostsee.
Viel Spaß hatten die Jungs in der Ferienwoche an der Ostsee. FOTO: Obst