(si) Die Ibar Systemtechnik GmbH in Cottbus baut mit an der Energieversorgung der Zukunft. Seit Freitag ist die Software-Schmiede einer von künftig mehr als 20 „Besuchbaren Orten“ in ganz Ostdeutschland. Dort soll die Energiewende erlebbar sein.

An die Stelle von Großkraftwerken treten nach Ansicht der Experten in Zukunft zunehmend Flächenkraftwerke. Dabei handelt es sich um intelligent vernetzte Energieerzeugungs- und -verbrauchersysteme. In ihnen werden viele erneuerbare Energiequellen und Energiespeicher einer Region vernetzt. Um derartige Systeme zu kontrollieren, Stromspitzen bei Sturm abzufangen und genügend Energie bei Dunkelheit und Flaute zur Verfügung stellen zu können, sind intelligente Steuerungen nötig. Entwickelt und programmiert werden sie beispielsweise bei Ibar. Das knapp 50-köpfige Unternehmen in Cottbus will sich vor allem Betreibern kommunaler Stadtwerke öffnen, um gemeinsam an Zukunftslösungen zu arbeiten. Dabei bauen die Cottbuser ein kommunales Energiemanagementsystem im Rahmen des Schaufensters für intelligente Energien „Windnode“.