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Teichland
Energiekonzept für die Gemeinde Teichland

Feierliche Übergabe der Studie: v.l. René Bielke (Geschäftsführer der Teichland-Stiftung), Steffen Löffler (BTU, Lehrstuhl Kraftwerkstechnik), Prof. Hans Joachim Krautz (Vorstandsmitglied CEBra), Harald Groba (Stiftungsrat und Bürgermeister Teichland) sowie Ralf Kirsch (Vorstandsvorsitzender der Teichland-Stiftung).
Feierliche Übergabe der Studie: v.l. René Bielke (Geschäftsführer der Teichland-Stiftung), Steffen Löffler (BTU, Lehrstuhl Kraftwerkstechnik), Prof. Hans Joachim Krautz (Vorstandsmitglied CEBra), Harald Groba (Stiftungsrat und Bürgermeister Teichland) sowie Ralf Kirsch (Vorstandsvorsitzender der Teichland-Stiftung). FOTO: BTU
Cottbus/Teichland . Das Centrum für Energietechnologie Brandenburg hat eine innovative Energiestudie für die Gemeinde Teichland vorgestellt, die im Auftrag der Teichlandstiftung erstellt wurde.

In dieser Woche ist die Studie für ein innovatives Energiekonzept in der Gemeinde Teichland vorgestellt worden, die auch infrastrukturelle, technische und wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten am künftigen Lausitzer Ostsee berücksichtigt. Das Centrum für Energietechnologie Brandenburg (CEBra) hat diese im Auftrag der Teichlandstiftung erarbeitet. Die Erarbeitung stand unter Leitung von Professor Dr. Hans-Joachim Krautz von der BTU Cottbus/Senftenberg, Lehrstuhl Kraftwerkstechnik.

Zwei Studenten haben zu einzelnen Punkten der Studie ihre Masterarbeit geschrieben. Für das Papier wurden die Energieverbrauchs- und Energieerzeugungsdaten aller gemeindeeigenen Gebäude zusammengetragen. Das Ausbaupotenzial für erneuerbare Energien wurde unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft. Ein weiterer Teil der Studie hat sich mit dem Energiekonzept für das Bebauungsgebiet Seehafen Teichland beschäftigt.

Im Ergebnis der Studie steht die Identifikation der technisch und wirtschaftlich umsetzbaren Potenziale für den Einsatz von erneuerbaren Energien für das Bebauungsgebiet Seehafen Teichland am Cottbuser Ostsee. Dank der Arbeit wurde deutlich, dass die geplanten Maßnahmen der Gemeinde für erneuerbare Energien in die richtige Richtung gehen. Mit dem Papier hat die Gemeinde Teichland einen guten Wegweiser für die Errichtung  von Energieerzeugungs- und Energiegewinnungsanlagen auf erneuerbarer Basis im Bebauungsgebiet am Seehafen Teichland.

Im Rahmen der Übergabe der Studie zog der Geschäftsführer der Teichlandstiftung René Bielke auch eine positive Bilanz zu den zwei Förderperioden des Jahres 2017. Insgesamt wurden  seit Beginn des Jahres 82 Anträge auf Gewährung von Zuwendungen an die Teichlandstiftung gestellt. 68 Anträge wurden nach entsprechender Prüfung positiv beschieden. Insgesamt wurden damit in diesem Jahr mehr als 100 000 Euro an Förderung bewilligt. Darunter wurden solche Projekte wie der erste Cottbuser Ostesee-Triathlon am 15. Juli, der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst der Johanniter Unfallhilfe mit dem Projekt „Pusteblume“ und der Lausitzer Dampflokclub für die Erneuerung von Radsätzen gefördert. 

Seit der Einrichtung der Teichlandstiftung im Jahr 2008 wurden Zuwendungen in Höhe von  rund 1,14 Millionen Euro bewilligt. Die Millionen-Grenze wurde genau acht Jahre nach der Gründung im August 2016 überschritten.  Allerdings macht die Finanzkrise auch um die Teichlandstiftung keinen Bogen. Deshalb ist das jährliche Förderbudget magerer geworden – es ist 2017 bereits um ein Drittel kleiner als im Vorjahr.

Trotzdem können nach wie vor Förderanträge gestellt werden:

Ansprechpartner ist René Bielke. Er ist unter Telefon 035601 803582 oder per E-Mail an info@teichland-stiftung.de erreichbar.