(wr) Gottfried Lindner vom Bürgerverein Cottbus-Mitte freut sich über das wachsende Interesse an der Pflege des japanischen Pavillons. Die Mitarbeiter des neuen Sicherheitszentrums haben ihm zugesichert, das Denkmal im Puschkinpark künftig im Blick zu behalten. In der Vergangenheit klagten die Mitglieder des Bürgervereins regelmäßig über Schmierereien am Pavillon. „Wir wünschen uns, dass dieses Kleinod so schön bleibt, wie es derzeit ist“, sagt Gottfried Lindner. „Wir wollen es nicht alle zwei Wochen mit einem Farbeimer besuchen, um schon wieder hässliche Schriftzüge zu entfernen.“

Der Cottbuser Ordnungdezernent Thomas Bergner äußerte sich in der vergangenen Woche zum Vandalismus in der Innenstadt, der auch den Pavillon regelmäßig trifft. „Das gefällt uns nicht und wir werden das nicht länger hinnehmen“, sagte er. „Deshalb ziehen wir auch weitere Maßnahmen in Erwägung.“ Der Einsatz eines zusätzlichen Sicherheitsdienstes sei ebenso eine mögliche Variante wie die Videoüberwachung des Bereiches. Allerdings gälten dafür hohe rechtliche Hürden.

Gottfried Lindner vom Bürgerverein hofft auf die Videoüberwachung. Das aktuelle Alkoholverbot am Puschkinpark und der Stadthalle befürwortet er ohnehin. „Allein die Zahl der Bierflaschen, die wir beim Frühjahrsputz wegräumen müssen, spricht dafür“, sagt Gottfried Lindner. „Derzeit sind einige richtige Entscheidungen auf dem Weg, und wir werden hartnäckig prüfen, ob sie in die Tat umgesetzt werden.“ Dazu zähle der Plan der Polizei, die Umgebung stärker zu kontrollieren.