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Einführungsvorträge zum Parkseminar

Cottbus. Im Vorfeld des 7. Branitzer Parkseminars findet am Freitag, 4.November, 18.30 Uhr, ein öffentlicher Vortragsabend statt. "Dazu ist jedermann herzlich ins Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz eingeladen", teilt Stiftungssprecher Matthias Körner mit. Es werden drei Referenten mit hochspannenden Themen erwartet. red/ue

Zu Beginn spricht Antje Schmidt, Laborleiterin im Fachgebiet Urbane Ökophysiologie der Pflanzen an der Humboldt-Universität Berlin. Ihr Thema ist die In-vitro-Vermehrung wichtiger Branitzer Gehölze für die Baumuniversität. Mit dem In-vitro-Verfahren werden besondere Gehölze des Branitzer Parks in speziellen Nährlösungen im Reagenzglas vermehrt, um später bei Bedarf am historischen Standort nachgepflanzt zu werden.

Im Anschluss stellt der Cottbuser Archäologe Jens Lipsdorf seine Ergebnisse von gartenarchäologischen Untersuchungen im Branitzer Park vor. In den vergangenen Jahren konnten auf Grundlage seiner Recherchen historische Beetstrukturen des Venusbeetes und historische Wege im Rehgarten wiederentdeckt werden. Jens Lisdorf beantwortet dabei auch die folgenden Fragen: Wie findet man alte Wege, wie sind sie aufgebaut und was wurde außerdem Überraschendes gefunden?

Abschließend führt Parkleiter Claudius Wecke in das 7. Parkseminar ein und erläutert die historischen Hintergründe des im Dornröschenschlaf liegenden Mittelweges. Zudem stellt er die geplanten Arbeiten vor.

Der Eintritt zum Vortragsabend des ehrenamtlichen Parkseminars ist frei.