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Eine Krankenschwester für die Schule

SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis (li) und Schulkrankenschwester Sybille Rudnik.
SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis (li) und Schulkrankenschwester Sybille Rudnik. FOTO: pr
Cottbus. Die Stadt Cottbus wird ab November in einem Modellprojekt an zwei Cottbuser Schulen eine Schulkrankenschwester bekommen. Dafür kam jetzt das grüne Licht aus Potsdam. red/dst

Mit der ausgebildeten Krankenschwester Sybille Rudnik können die Fröbelgrundschule in der Spremberger Vorstadt und die Regine-Hildebrandt-Grundschule in Sachsendorf sich über eine Verstärkung im Bereich der Gesundheitsversorgung und -bildung freuen.

"Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, dieses Projekt nach Cottbus zu holen. Seit über drei Jahren begleiten wir den Prozess und waren uns von Anfang an sicher, dass Frau Rudnik mit ihrer Ausbildung und ihren Erfahrungen an Schulen, die geeignete Kandidatin ist", so die SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis. Nach einer Weiterbildungsphase von drei Monaten wird es dann im Februar 2017 ernst. Wichtigste Aufgabe soll es zunächst sein, Vertrauen zu den Schülern und auch Eltern aufzubauen. Es soll nicht nur darum gehen, aufgeschrammte Knie mit einem Pflaster zur versorgen oder einen verletzten Knöchel zu bandagieren. Es geht auch um Prävention, Gesundheitsbildung und dem Aufbau von Netzwerken, so Kircheis in einer Mitteilung. Vorerst soll das Projekt bis Oktober 2018 laufen. Nicht viel Zeit um all die Ideen zu verwirklichen. Doch Kerstin Kircheis bleibt zuversichtlich: "Ich glaube, dass wir in dieser, zugegeben kurzen Zeit, beweisen können, dass die Schulkrankenschwester einen erheblichen Mehrwert für alle Beteiligten bringt.