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| 17:39 Uhr

Bürgermeisterwahl in Drebkau
„Ein Weiterso kann es nicht geben“

Dietmar Serb
Dietmar Serb FOTO: AfD
Dietmar Serb geht für die AfD ins Rennen um den Bürgermeisterposten in Drebkau. Serb erkennt einen Niedergang in seiner Stadt und will den mit seinen Ideen aufhalten.

Herr Serb, warum haben Sie sich entschieden, fürs Bürgermeisteramt in Drebkau zu kandidieren?

Serb: Ich bin in dieser Stadt tief verwurzelt, ich bin hier aufgewachsen. Diese Stadt hat in den letzten Jahren einen Niedergang zu verzeichnen, der augenscheinlich ist und den ich auch von vielen Leuten herübergebracht bekomme. Das tut mir in der Seele weh. Mir ist diese Stadt nicht egal. Deswegen habe ich mich entschlossen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.

Warum sollen die Wähler ein Kreuz bei Ihrem Namen machen, nicht bei einem der drei anderen Kandidaten?

Serb: Das ist ganz einfach: Ich bin von den bisherigen Querelen, Intrigen und allem, was gelaufen ist innerhalb der Stadtverordnetenversammlung, völlig unbeleckt, ich habe einen neuen Blick auf die Sache und kann ganz von vorne anfangen. Das ist eigentlich mein großes Plus. Ich bin außerdem in Vereinen bekannt, man weiß, was man von mir erwarten kann. Ich bin zielstrebig und ich werde die Probleme, die ich erkenne, auch ansprechen und abändern. Außerdem habe ich noch Ideen für die Stadt und denke: Ein Weiterso für Drebkau kann es nicht geben.

 Sie unterstützen die Pläne für ein Schulzentrum – warum braucht Drebkau dringend eine weiterführende Schule?

Serb: Die weiterführende Schule in Drebkau wurde geschlossen. Das hat uns ganz schwer getroffen und überhaupt nicht gutgetan. Ich habe damals schon gesagt: Jetzt könnten wir eigentlich das Stadtrecht abgeben. Ich bin der Meinung, dass Drebkau-Stadt der richtige Standort für eine neue weiterführende Schule wäre, weil diese Schule nicht allein den Drebkauern enorm hilft, sondern sich auch auf Neupetershainer und Welzower Familien positiv auswirkt.

 Was muss sich Ihrer Meinung nach in der Großgemeinde Drebkau dringend ändern?

Serb: Mir ist es ganz wichtig, die heimische Wirtschaft zu stärken. In den nächsten Jahren wird die Braunkohle-Wirtschaft immer weiter zurückgefahren.Unsere Region wird einem gravierenden Strukturwandel unterworfen. Wenn wir als Drebkauer Kommune daran aktiv teilhaben und profitieren wollen, sollten wir dafür Voraussetzungen schaffen. Das heißt für mich, dass nicht nur das Drebkauer Gewerbegebiet ausgelastet und gegebenenfalls erweitert werden muss, sondern wir auch in Leuthen und Schorbus Gewerbegebiete ausweisen sollten.

 Was macht Ihrer Ansicht nach Drebkau aus?

Serb: Drebkau ist für mich eine wunderbare Stadt, weil sie viel zu bieten hat. Drebkau hat tolle Vereine, kreative und fleißige Bürger. Unser Selbstbewusstsein drückt dies leider zu selten aus. Wenn wir zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, werden wir viel erreichen. Dafür möchte ich hier eine Aufbruchstimmung erzeugen.

Mit Dietmar Serb
sprach Daniel Schauff

Bürgermeisterwahl 4c
Bürgermeisterwahl 4c FOTO: Janetzko, Katrin / LR