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„Ein Sommernachtstraum“ verzauberte Spieler und Zuschauer

Peitz.. Feenstaub und Träumereien verwandelten das Franz-Groger-Gymnasium in ein Zauberland. Shakespeare lieferte die Vorlage für das Geschehen. „Ein Sommernachtstraum“ wurde Wahrheit. Mareen Mallon <br> Theater AG des Franz-Groger-Gymnasiums Peitz

Die Theater AG des Gymnasiums traute sich an diesen 400 Jahre alten Stoff, der bis heute nichts an seiner Zauberkraft verloren hat. Der grüne Schulhof bot die perfekte Kulisse für die Inszenierung. Das Abendlicht ersetzte Scheinwerfer und Beleuchtung. Ein Jahr hatte die Arbeitsgemeinschaft geprobt, Texte zusammengestrichen, Kostüme genäht und nach Ideen für die Kulisse gesucht. So konnte eine Stunde voller Freud und Leid vom Publikum genossen werden. Die Aufführung wurde von Dietlinde Schulz geleitet. Neben Schulstress und anderen plötzlich auftretenden Problemen fand sie dennoch die Zeit, Regieanweisungen zu geben. Als einen Monat vor der Premiere auch noch ein Schauspieler absprang, übernahm sie seine Rolle und verhinderte so, dass aus dem „Sommernachts- traum“ ein Albtraum wurde.
16 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 20 Jahren wirkten beim Entstehen dieser Aufführung mit. Der Großteil davon absolvierte in diesem Jahr das Abitur. So wurde zwischen Abiturklausuren und mündlichen Prüfungen fleißig geprobt.
Der „Sommernachtstraum“ war das vierte, erfolgreich inszenierte Theaterstück der jetzigen Klasse 13. Die Abiturienten verlassen die Schule und hoffen, dass sich neue Talente zum Erhalt der Theater AG am Franz-Groger-Gymnasium Peitz finden, damit auch in Zukunft noch Fantasiewelten Zuschauer von der Realität lösen können.

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