Ein Sonntag war's, kurz vor 18 Uhr - die beste Bank an der Seepyramide ist frei. Verliebt in uns und ins weiche Abendlicht genießen wir den Blick. Gut, die Pyramide wirkt kurz vor ihrer Sanierung strubbelig, sie hebt sich von der hohen Eichengruppe nicht mehr ab, und das Laub wird sich erst Ende September rot färben. Aber plötzlich hören wir sie. Erst vom Ufer her, dann auf dem See und schließlich ziehen die Trompeterschwäne - laut Tierparkchef Jens Kämmling die größten Schwäne der Welt - neben die Pyramide. Es schallt und sieht auch schön aus, wie sie sich recken. Mein Banknachbar muss es wissen, er ist auch Trompeter, und seufzt. Fünf Minuten dauert das kleine Schauspiel, dann ziehen sich Hermann und Lucie diskret zurück.