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| 09:03 Uhr

Konzept für Cottbus und Frankfurt (Oder) fast fertig
Brandenburger Landesmuseum tüftelt an einheitlichem Markendesign

Cottbus. Vor einem Jahr wurde in Brandenburg ein neues Landesmuseum für moderne Kunst gegründet. Ein Markendesign mit eigenem Schriftzug fehlt aber bis heute. Das Museum verspricht Abhilfe.

Das seit einem Jahr bestehende Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus und Frankfurt (Oder) hat bislang kein eigenes Markendesign – das soll bald aber ein Ende haben. Das Konzept sei in der Feinabstimmung, voraussichtlich im Herbst werde es fertig sein, teilte das Museum auf Anfrage mit. Die Einrichtung wurde Anfang Juli 2017 gegründet und ist eine Fusion der Kunstmuseen Dieselkraftwerk in Cottbus und Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder). Kunst aus DDR-Zeiten macht den Schwerpunkt der Sammlungen aus. Zu dem Markendesign sollen ein Schriftzug des Museumsnamens, Flyer, Plakate, Banner und eine gemeinsame Internetpräsenz gehören.

Bislang sind noch die Internetseiten der beiden Museen abrufbar, hinzu kommt eine Infoseite zum Landesmuseum. Dort heißt es, dass eine neue gemeinsame Internetpräsenz geplant sei.

Das Landesmuseum teilte mit, dass es wichtig gewesen sei, zunächst eine umfassende Darstellung und ein komplettes Bild für das Markendesign – auch Corporate Identity genannt - zu erarbeiten.

Ziel der Fusion unter dem Dach der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder), die auch das Staatstheater Cottbus betreut, ist es, den beiden Museumsstandorten mehr Strahlkraft zu verleihen. Zudem ist die finanzielle Förderung höher.

Die Sammlungen addieren sich auf insgesamt mehr als 35 000 Werke. Beide Museumsorte bleiben erhalten. Die Kunstmuseen haben ihre Ursprünge in der DDR. Die Frankfurter Einrichtung wurde 1965 und die in Cottbus 1977 gegründet.

(dpa/uf)