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| 07:03 Uhr

Brandenburg
Ein Hilferuf aus Cottbus im Potsdamer Innenausschuss

Cottbus wird zum Schauplatz von hässlichen Angriffen zwischen Deutschen und Ausländern.
Cottbus wird zum Schauplatz von hässlichen Angriffen zwischen Deutschen und Ausländern. FOTO: Patrick Pleul / dpa
Liveblog | Potsdam . Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Deutschen in Cottbus hat sich der Innenausschuss des Brandenburger Landtags am Donnerstag mit der Situation vor Ort befasst. Der Cottbuser Oberbürgemeister bat dabei eindrücklich um Hilfe. Von Bodo Baumert

Drei Vorfälle binnen weniger tage am Cottbuser Belchen-Carré, dazu die Ereignisse der Silvesternacht in einer Asylunterkunft und der Geheimnisverrat aus Reihen der Cottbuser Polizei – das alles war für den Innenausschuss des Brandenburger Landtags Grund genug, einmal genauer hinzuschauen, was da in der Stadt passiert. Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) nutzte die Möglichkeit, um bei den Landespolitikern eindrücklich auf die Situation in Cottbus hinzuweisen.

Klar wurde dabei, dass es in der Stadt weder ein „orientalisches Stadtbild“ gibt, wie ein AfD-Abgeordneter behauptet, noch, dass die Stadt ein „rechter Mob“ sei. Im Gegenteil, das ehrenamtliche Engagement und die gute Integrationsarbeit in Cottbus wurden ausdrücklich gelobt. Nun sei man aber in einer Situation „Unterkante-Oberlippe“ angekommen, betonte Kelch. Die Stadt brauche Hilfe, um den starken Zuzug syrischer Flüchtlinge bewältigen zu können.

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