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Ein Hauch von "Cobra 11" in der Stadt

Bei der Stunt-Show auf dem Cottbuser Viehmarkt wurde dem Publikum einiges an Action geboten.
Bei der Stunt-Show auf dem Cottbuser Viehmarkt wurde dem Publikum einiges an Action geboten. FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus. Die Stunt-Show "Dynamit auf Rädern" zog in beiden Vorstellungen am Samstag und Sonntag Hunderte Besucher auf dem Cottbuser Viehmarkt in ihren Bann. Es war ein wahres Feuerwerk an Action, das die Action-Junkies, wie sie sich selbst gern nennen, abbrannten. Michael Helbig/mih1

Schleuderfahrten im Stil der Zeit, mit Drehungen um 360 Grad auf der Stelle, waghalsige Sprünge auf einer Motocross-Maschine über fünf nebeneinander geparkte Autos, qualmende Autoreifen gehörten ebenso dazu wie Freestyle-Jumping-Fahrten von Pkw und Lkw auf nur zwei Rädern. Höhepunkte der zweistündigen Shows waren zweifellos die Demonstration des Aufpralls eines Autos in voller Fahrt auf ein anderes und die Fahrt eines Pkw durch eine Feuerbarrikade. Wer sich bei den durch die Luft fliegenden Autos an die RTL-Action-Serie "Alarm für Cobra 11" erinnert fühlte, lag gar nicht mal so verkehrt. Denn das Stunt-Team um Patrick Korth aus Berkau/Werra ist bereits in der dritten Generation mit seinen Shows unterwegs und hat oft in Action-Szenen die Fernseh-Darsteller in der "Cobra-Serie" gedoubelt.

"Doch heute machen wir das nicht mehr. Inzwischen sind wir mit unserer eigenen Show unterwegs, und die zahlreiche Fanpost beweist uns, dass wir das sehr zur Freude unseres Publikums tun", erklärte Sabrina Korth, die einzige Stuntfrau der Truppe. Begeistert von den Vorführungen war auch Kathlen Zinke aus Großrä schen, die in einem Auto bei einer Runde in Schräglage sogar mitfahren durfte. "Es war gar nicht so schlimm. Aber als das Auto sich wieder mit allen Rädern dem Boden näherte, war es etwas komisch. Wir sind extra nach Cottbus gekommen, um uns die Show anzusehen. Es ist einfach fantastisch, das muss man erlebt haben. Ich fahre selbst gern schnell", erzählte sie in der Pause begeistert. Und Anja Damköhler aus Komtendorf erlebte eine Fahrt mit 360-Grad-Drehungen auf der Stelle. "Es war ein unbeschreibliches Gefühl", berichtete sie. "Kontrolliert hier auf dem Platz ist das in Ordnung. Aber auf der Straße werde ich das auf keinen Fall nachmachen. Schon allein wegen der Vorbildwirkung für die Kinder".