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Cottbus
Cottbuser ehren Engagierte bei einem gemeinsamen Frühstück

Würdigung für ihre Arbeit: Etwa 90 ehrenamtlich engagierte Cottbuser saßen auf  Einladung der Stadt am Wochenende bei einem Frühstück im Stadthaus zusammen.
Würdigung für ihre Arbeit: Etwa 90 ehrenamtlich engagierte Cottbuser saßen auf Einladung der Stadt am Wochenende bei einem Frühstück im Stadthaus zusammen. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. „Kräuterhexe“ Sabine Bartel und Altanschließer-Vorkämpfer Volkmar Knopke dürfen sich in die Ehrenchronik der Stadt eintragen. Von Michael Helbig

Am vergangenen Samstag hatten der Dezernent für Ordnung, Sicherheit, Umwelt und Bürgerservice Thomas Bergner und prominente Bürger der Stadt Cottbuser Ehrenamtliche ins Stadthaus zu einem Frühstück eingeladen. Die „Kräuterhexe“ Sabine Barthel vom Pädagogischen Zentrum für Natur und Umwelt (PZNU) und Volkmar Knopke, Initiator der „Bürgerinitiative Altanschließer“ durften sich in die Cottbuser Ehrenchronik eintragen. Musikalisch hatten Jana und Dieter Gebauer das diesjährige Ehrenamts-Frühstück musikalisch auf der Querflöte und dem Klavier begleitet.

Es gibt keinen Lebensbereich, der nicht von Freiwilligen maßgeblich mitgestaltet wird. Sie gehen mit Senioren auf Spaziergänge, lesen in Kindergärten vor, organisieren den Bürgerverein oder übernehmen eine Patenschaft für Flüchtlinge. Veranstaltungen, wie der „Tag der Vereine“ oder der „Adventsmarkt am Klosterplatz“, könnten ohne den Einsatz von Freiwilligen nicht durchgeführt werden. Freiwillig Tätige handeln aus Idealismus, erfahren dabei eine persönliche Bereicherung anstelle einer finanziellen Entschädigung. Was sie sich wünschen, ist eine ideelle Wertschätzung, ein öffentliches Bekenntnis und Dankeschön.

Seit zwölf Jahren geht die Freiwilligenagentur Cottbus diesem Wunsch nach und organisiert gemeinsam mit der Stadt Cottbus Veranstaltungen zum „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember und bereits zum dritten Mal das Ehrenamts-Frühstück.

Am vergangenen Samstag saßen rund 90 Ehrenamtler und zehn Paten und im Stadthaus am Erich Kästner Platz bei einem gemeinsamen Frühstück zusammen, unterhielten sich und schmiedeten gemeinsam mit den Tischpaten, darunter der Direktor des Cottbuser Konservatoriums Gabriel Zinke, die Präsidentin des Landgerichtes Ramona Pisal und der langjährige Organisator des German Meetings Uli Hobeck neue Pläne. So, wie es sich Dezernent Thomas Bergner wünschte. „In der Adventszeit denkt man häufig an Geschenke. Doch manche Dinge kann man nicht mit Geld schenken“, erklärte er in seiner Dankesrede an die im Cottbuser Stadthaus versammelten Ehrenamtler. Viel wichtiger sei die Wertschätzung der ehrenamtlich Tätigen, denen man eigentlich einen roten Teppich ausrollen müsse. „Wenn wir heute das Ehrenamt in das Bewusstsein der Menschen rücken, zeigt das, dass es in der Stadt einen Schatz gibt, auf den die Stadt bauen kann“, so Thomas Bergner.

Einen roten Teppich gab es am Samstag im Cottbuser Stadthaus zwar nicht, dennoch rückten zwei Menschen beim diesjährigen Frühstück der Ehrenamtlichen ganz besonders in den Mittelpunkt. Für ihr unermüdliches bürgerschaftliches Engagement durften sich die „Kräuterhexe“ Sabine Bartel vom Pädagogischen Zentrum für Natur und Umwelt (PZNU) für ihr unermüdliches Engagement um die Erhaltung einer gesunden Umwelt und Natur sowie Volkmar Knopke, der Initiator der Bürgerinitiative „Altanschließer“ in die Cottbuser Ehrenchronik eintragen. „Für mich ist die Eintragung in die Ehrenchronik eine Anerkennung stellvertretend für alle Kräuterhexen in der Region, die sich das ganze Jahr über engagieren und ihre Ideen und Erfahrungen in das PZNU einbringen“, erklärte Sabine Bartel nach ihrer Ehrung. Und Volkmar Knopke fügte hinzu: „Die heutige Ehrung ist eine Anerkennung für unsere langjährige und beharrliche Arbeit in der ‚Bürgerinitiative Altanschließer’.

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