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Ehre fürs Cottbuser "Sportimperium"

Start des 6. DAK-Firmenlaufs
Start des 6. DAK-Firmenlaufs FOTO: Julia Täuscher
Cottbus. Cottbus ist Brandenburgs sportlichste Stadt 2016. Damit trägt Cottbus erstmals diesen Titel. Zu dem Wettbewerb hat das Brandenburger Sportministerium gemeinsam mit dem Landessportbund aufgerufen. Der Titel ist 5000 Euro wert. Peggy Kompalla

Zur Begründung erklärt Nadine Haase, Referentin Breitensport im Sportministerium: "Cottbus hat einfach damit überzeugt, dass der Sport und die Kommune eng miteinander arbeiten und sich auf diese Weise ein echtes Sportimperium geschaffen haben." Neben dem hohen Organisationsgrad punktete Cottbus mit hochkarätigen Veranstaltungen und einem eigenen Sportkoordinator. "Den konnte keiner der anderen Bewerber vorweisen", so die Referentin.

Für Tobias Schick, Geschäftsführer des Cottbuser Stadtsportbundes, ist der Titel eine "große Anerkennung und tolle Wertschätzung des Ehrenamts". Vielen Einwohnern sei die hohe Qualität und Vielfalt des Sportangebots in der Stadt nicht bewusst. In Cottbus können Schick zufolge mehr als 70 Sportarten betrieben werden - von Fußball über Boxen bis hin zu Fechten. "Im Breitensport wird eine Supernachwuchsarbeit gemacht", sagt Tobas Schick. Ein Ausdruck der Sportliebe der Cottbuser sei die Spree-Meile. "Der öffentliche Fitness-Parcours ist auf eine Bürgerinitiative hin und mit Unterstützung von Sponsoren entstanden." Das sei ein wichtiges Zeichen der Identität. "Cottbus ist eben nicht nur Universitätsstadt, sondern auch Sportstadt", betont der Stadtsportbundchef. In Richtung Kommunalpolitik betont er: "Sport ist ein bedeutender Teil von Cottbus. Er ist eine wichtige freiwillige Leistung, an der nicht rumgespart werden sollte."

Der Wettbewerb Sportlichste Stadt Brandenburgs wird jährlich ausgetragen. Damit soll der Stellenwert des Sports, als ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität, in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Dabei treten die Bewerber in zwei Kategorien an: unter und über 10 000 Einwohner. Cottbus hat sich in diesem Jahr laut Ministerium gegen die Konkurrenz aus Bernau, Panketal (Barnim), Neuenhagen bei Berlin (Märkisch-Oderland) und Glienecke/Nordbahn (Oberhavel) durchgesetzt.