Sie reagierte damit auf eine Anfrage der CDU-Fraktion.

Die Stadt hat sich laut Bürgermeisterin bislang vergeblich um eine Vermarktung der Immobilie bemüht. Pläne für eine Nachnutzung als Seniorenbetreuungs- oder Augenzentrum seien nicht realisierbar gewesen. Bei der Diskussion um das Ortsteilentwicklungskonzept Kahren war die seit neun Jahren leerstehende Schule ein wichtiger Punkt. Liegt den Einwohnern das Gebäude mitten im Dorf doch am Herzen. Ortsvorsteher Jürgen Lehmann berichtete: "Ein Student hat in seiner Masterarbeit für den Komplex die Idee von Tagespflege und altersgerechtem Wohnen entwickelt." Zur Umsetzung wäre jedoch ein Privatinvestor nötig. Das Konzept würde passen. Denn bis zum Jahr 2035 wird sich die Zahl der Über-65-Jährigen in Kahren verdoppeln, die der Über-70-Jährigen sogar verdreifachen.

Ein Denkmalstatus sei nicht zwingend ein Hindernis, sondern würde zum Beispiel Steuervergünstigungen ermöglichen, so Marietta Tzschoppe.