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Ostern
Dreierinitiative belebt Drebkauer Tradition

Nicht nur die Kinder hatten Spaß: Das Osterhasentreffen in Drebkau war vier Jahre lang eingeschlafen. 2018 soll nun der Start für eine Wiederbelebung gewesen sein.
Nicht nur die Kinder hatten Spaß: Das Osterhasentreffen in Drebkau war vier Jahre lang eingeschlafen. 2018 soll nun der Start für eine Wiederbelebung gewesen sein. FOTO: Marion Hirche
Drebkau. Nach vier Jahren Pause gibt es das Osterhasentreffen in Drebkau wieder. Und auch im nächsten Jahr soll der Osterhase für Stimmung sorgen.

Das von Dieter Klante einst initiierte Osterhasentreffen in Drebkau gibt es wieder. Nach vier Jahren Pause haben die Initiative für Drebkau, der Förderverein der Kita Sonnenschein und der Ortsbeirat die Klante–Idee aufgegriffen und luden am Sonnabend zum Termin mit Meister Lampe ans Drebkauer Roseneck ein.

Die Sympathien für diese Veranstaltung sind ungebrochen: Viele Eltern und Großeltern kamen mit ihren Mädchen und Jungen, um das österliche Langohr zu treffen. „Ich freue mich, dass das so angenommen wird“, betonte Ortsvorsteher Torsten Richter. Besonders glücklich waren Manfred Zeitel und Gernot Bartusch. Die beiden Männer, die auch immer das Drachenfest von Drebkau unterstützen, waren schon bei der ersten  Serie der Osterpartys am Roseneck dabei. „Schön, dass diese Tradition wieder belebt wurde“, waren sich beide einig.

Die Kinder standen Schlange  beim Anmalen. Der neunjährige Luis Pietzner wünschte sich: „Ich möchte eine Spinne werden.“ Auch Lucy und Nina warteten, um sich ein buntes Bild ins Gesicht zaubern zu lassen. Mit Ruhe und  Geschick zum Malen  verwandelte Janine Pohle die Kinder in Schmetterlinge, Blumen, Katzen und Piraten: „Ich bin selber Mutti und weiß, dass die Kleinen das mögen. Da habe ich mich als Mitglied der Initiative für Drebkau bereit erklärt, dieses Angebot zu übernehmen.“

Neben der österlichen „Make up-Werkstatt“ begeisterte Mr. Kerosin die kleinen Besucher: Er formte Hunderte  von Tier- und Blumenfiguren aus Luftballons. Laura Lehmann aus Kolkwitz und Sophie Zurke  aus Siewisch betätigten sich als Eierläufer und bekamen im Ziel Schokoeier von Manfred Zeitel. Die Eltern der Acht- und der Zehnjährigen sind befreundet und so  war Laura, die  Oma und Opa in Drebkau besuchte, sehr froh, dass sie hier ihre Freundin traf.

Ella und Jolina Schneider aus Drebkau ließen sich mit den selbstgebauten „Rennkisten“ über den Roseneckparcour chauffieren. Ihre Mutti Anja Reichenbacher war begeistert: „Das Angebot ist genau das Richtige zum Osterfest, wo viele Familien Gäste haben.“ Auch die schönste Frau von Drebkau hatte an dem Sonnabend ganz schön zu tun: Brunnenfee Tanja schrieb Hunderte Autogramme und stand immer wieder für Fotos zur Verfügung.

Auch Nele Miersch und Amy Lüneburg aus Drebkau waren glücklich, einen schriftlichen Gruß von der Frau mit dem dunkelblauen Glitzerkleid bekommen zu haben.  Jaro Kaschula mampfte mit Begeisterung den Kuchen, der verkauft wurde. „Die Eltern haben sich darum gekümmert“, war von Petra Heinig von der Kita zu erfahren.

Die Großen freuten sich über Kaffee und Glühwein und keiner vermisste die versprochenen Bürgermeisterkandidaten im Osterhasenkostüm: Immerhin war der echte Osterhase vor Ort und verteilte eine Menge Süßigkeiten.

(jul)
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