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| 19:22 Uhr

Trinkwasserversorgung
Drei Stadtteile mit Wasserproblemen

Cottbus. 24 Stunden lang hat die LWG an der Lösung gearbeitet.

Manche Cottbuser mussten am Donnerstag ganz auf Trinkwasser verzichten, bei einigen kam das Nass nur zögerlich. Ein Ärgernis für die Betroffenen, ein arbeitsamer Tag für die Lausitzer Wasser GmbH (LWG).

In der Branitzer Siedlung, in Dissenchen und in Sandow kam es laut Unternehmen zu Problemen mit der Trinkwasserversorgung. Was genau passiert war, war am Freitag von der LWG nicht zu erfahren. Grund für die Störungen waren dem Unternehmen zufolge aber notwendige Arbeiten an der Trinkwasserversorungsanlage.

Demnach kam es in den drei Ortsteilen zu Druckschwankungen und Trübungen des Trinkwassers. Die waren zwar nicht gesundheitsgefährdend, wohl aber unangenehm. Die Trübungen seien aufgrund der Aufwirbelung von Eisen- und Manganverbindungen entstanden, die durch ungleichmäßigen Wasserfluss im Rohr entstehen.

Die LWG hatte Betroffene in den drei Ortsteilen aufgefordert, keine Waschmaschinen zu betreiben. Durch ungleichmäßigen Wasserdruck können die Maschinen Schaden nehmen. Auch während der nächtlichen Trinkwasser-Leitungsspülungen vor Kurzem im Stadtteil Mitte hatte die LWG davon abgeraten, Waschmaschinen zu benutzen.

Offenbar waren es zahlreiche Anrufe, die bei der Störungshotline der LWG in den ersten Stunden der Störung eingegangen waren. „Wir bitten Sie (...), wegen dieses Sachverhalts nicht mehr anzurufen“, meldete das Unternehmen auf seiner Internetseite.

Um 21 Uhr am Freitagabend sollten die Störungen beseitigt sein, hieß es am Freitag tagsüber auf der Unternehmenswebsite. Bei länger anhaltenden Störungen bei der Trinkwasserversorgung jedoch sollten Kunden die Telefonnummer 0800 0 594 594 (kostenlos) wählen oder eine E-Mail an stoerung@lwgnet.de senden.

Von der Störung waren in den drei Stadtteilen insgesamt rund 17 000 Cottbuser betroffen. Viele machten ihrem Ärger unter anderem bei Facebook Luft, viele äußerten aber auch Verständnis dafür, dass die LWG keine frühere Information an die Betroffenen versandt hatte.

(dsf)