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| 18:36 Uhr

Schulstreit in SPN
Drebkauer kämpfen um Welzower Schul-Statement

Welzow/Drebkau. Die Stadt sieht keine Gefahr für Großräschen. Von Daniel Schauff

Die Regeln sind klar: Kein Vertreter der Elterninitiative Drebkau/Welzow soll zu Wort kommen. Das macht der Vorsitzende der Welzower Stadtverordnetenversammlung, Carsten Kupsch (ZWP), gleich zu Beginn klar. Es gehe den Stadtverordneten nur darum, gegenüber Welzower Eltern aussagekräftig zu sein. Beate Hering, Stellvertretende Leiterin im Amt Finanz- und Bürgerservice in Drebkau, bekommt Rederecht und erklärt, warum Drebkau den Vorstoß wagt und ein eigenes Schulzentrum gründen will. „Wohnortnahe Beschulung“ ist das Stichwort, die Fahrtzeiten nach Großräschen oder Senftenberg seien für die Kinder unzumutbar, Cottbus und Spremberg nähmen kaum Drebkauer Kinder an. Die Drebkauer hoffen auf Unterstützung aus Welzow. Im ersten Anlauf aber hatte die Stadt der Gemeinde nicht den Rücken gestärkt, begründete das vor allem mit den Kooperationen mit Großräschen. Beate Hering betont: Eine Gefährdung für den Schulstandort Großräschen sei eine Drebkauer Schule aus Sicht der Gemeinde nicht. Den Kinderzahlen der Gemeinde zufolge würden beide Schulen sicher weiterbestehen können. Eine neue Welzower Reaktion gibt es am Dienstagabend vorerst nicht.