Eine Antwort des Bildungsministeriums auf den gemeinsamen Antrag der Schule, der Verwaltung und der Stadtverordneten steht nach Angaben von Bürgermeister Harald Altekrüger noch aus.
Eine Ablehnung des an das Staatliche Schulamt gestellten Antrags liegt der Kommune dagegen bereits vor. Schulamtsleiter Dietmar Wolter begründete den Schritt mit der Anmeldung von nur 27 Kindern für das Schuljahr 2004/2005. Nötig wären 40. Auch mittelfristig sei nicht mit mehr Interesse von Schülern und Eltern aus Drebkau und Umfeld an der Realschule zu rechnen. Wolter verwies darauf, dass bereits in diesem Jahr stark Gymnasien und Gesamtschulen in Cottbus gewählt wurden. Als einzige Chance sehe er die Umwandlung der Bildungsstätte in eine Gesamtschule an, bei der 30 Schüler für zwei Klassen ausreichen würden. Ob nach der Landtagswahl Sekundarschulen geschaffen werden, sei eine politische Frage und noch völlig offen.
Harald Altekrüger kündigte weitere Aktivitäten für die Bildung von zwei siebenten Klassen an. Diese sieht er als bestes Mittel, die mittelfristige Schließung der Schule und einen Verlust an Standortqualität zu verhindern.