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| 19:03 Uhr

Interview mit Dietmar Horke
„Drebkau hat Zukunft“

Dietmar Horke
Dietmar Horke FOTO: privat
Amtsinhaber Dietmar Horke geht als parteiloser Kandidat ins Rennen um den Drebkauer Bürgermeisterposten. Viel erreicht habe er, viel zu tun gebe es weiterhin. Im Fokus stehen will er nicht, sondern Ziele erreichen. Von Daniel Schauff

Herr Horke, warum haben Sie sich entschieden, fürs Bürgermeisteramt zu kandidieren?

Ich habe mit meiner Verwaltung viele Dinge in Drebkau bewirkt. Wir haben es sehr früh geschafft, die Eröffnungsbilanz fertigzustellen, wir sind auf einem guten Weg, die Jahresabschlüsse aufzuholen, wir zählen nicht mehr zu den hochverschuldeten Kommunen. Mein Ziel ist das Schloss, den Hort fertig zu stellen und das Schulzentrum zu schaffen.

Warum sollen die Wähler ein Kreuz bei Ihrem Namen machen, nicht bei einem der drei anderen Kandidaten?

Die Wähler haben mich als zuverlässigen und berechenbaren Bürgermeister kennengelernt und ich möchte die Arbeit fortsetzen. Die Meinung der Bürger ist mir dabei sehr wichtig. Der Bürgermeister muss nicht im Vordergrund stehen, sondern die Interessen aller Ortsteile.

Sie unterstützen die Pläne für ein Schulzentrum – warum braucht Drebkau dringend eine weiterführende Schule?

Es gibt im südwestlichen Landkreis ein Fehlbedarf an Sekundarstufe-1-Plätzen. Die Drebkauer Kinder müssen seit Jahren weite Wege nach Großräschen oder Senftenberg auf sich nehmen. Es war eine Pflicht für mich und meine Verwaltung dafür zu sorgen, dass unsere Kinder in der Nähe beschult werden und nach der Schule auch die Möglichkeit haben, mit ihren Freunden Vereinsarbeit zu leisten, der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten, Fußball zu spielen und so weiter. Das ist in dem Alter besonders wichtig.

Was muss sich Ihrer Meinung nach in Drebkau dringend ändern?

Noch eine Menge – ich fange mal an mit den sanierungsbedürftigen Straßen und Wegen, für die nicht immer Haushaltsmittel da waren oder es keine Förderungen gab. Wir müssen Wege finden, unsere Innenstadt am Leben zu erhalten, das vorhandene Gewerbe zu unterstützen Mir liegt besonders am Herzen die Erweiterung der Kita-Kapazität in Leuthen und die touristische Entwicklung weiter zu fördern.

Was macht Ihrer Ansicht nach Drebkau aus?

Drebkau hat wunderbare touristische Ziele in allen Richtungen. Drebkau hat ein Museum, das einzigartige Ausstellungen vorweisen kann. Wir haben gute Bedingungen für Eltern, Kitas und Grundschulen. Wir haben auch Gewerbeansiedlungen, so dass es möglich ist, hier Arbeit zu finden. Die Stadt Drebkau hat Zukunft.

Mit Dietmar Horke
sprach Daniel Schauff

Bürgermeisterwahl 4c
Bürgermeisterwahl 4c FOTO: Janetzko, Katrin / LR