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| 01:02 Uhr

Drebkau drohen im Nachtragshaushalt tiefe Einschnitte

Drebkau.. In der Drebkauer Stadtverwaltung sind die Vorbereitung zu einem Nachtragshaushalt für das Jahr 2005 angelaufen. Der Entwurf soll im März vorgelegt werden.


„Um diesen Schritt kommen wir nicht herum“ , kündigte Bürgermeister Harald Altekrüger in der Stadtverordnetenversammlung an. „Eine ganze Menge Zahlen hat sich bereits gegenüber den Annahmen im aktuellen Etat verändert.“ Diese reichen vom Jahresabschluss für 2004 über die Zuweisungen von Land und Kreis bis zu diversen Kosten.
Der Bürgermeister erwartet, dass der im Dezember von den Abgeordneten beschlossene Haushalt 2005 bis Mitte Februar durch die Kommunalaufsicht des Spree-Neiße-Kreises bestätigt wird. „Wir erfüllen die Auflagen des Haushaltssicherungskonzeptes. Dennoch steigt der aufgelaufene Fehlbetrag von 3,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 4,7 Millionen Euro Ende 2005. Diese steigende Tendenz beim Etatdefizit wird sich zunächst noch fortsetzen.“
Angesichts dieser Entwicklung schwor Harald Altekrüger die Abgeordneten eindringlich auf einen noch strikteren Sparkurs ein. „Alle Einnahmen- und Ausgabenpositionen werden im Nachtragshaushalt noch einmal auf den Prüfstand kommen. Wir müssen noch mehr sparen. An weiteren harten Einschnitten führt kein Weg vorbei, wenn wir in den kommenden Jahren finanziell handlungsfähig bleiben wollen“ , betonte er. Wegen des Defizites wurden schon die Investitionen für die nächsten Jahre deutlich reduziert. (ru)