Sehr dankbar und mit besten Eindrücken sind Christine und Florian Günther von ihrem Weihnachtsbesuch in Cottbus in die Schweiz zurückgekehrt. Dabei war zunächst der Schrecken nach dem Besuch bei ihrer Oma groß, als die Schweizerin in der Straßenbahn ihre Handtasche liegen ließ.

„Unser ganzes Leben befand sich darin – Flugtickets, Pässe, Zugtickets, Generalschlüssel, Autoschlüssel, Haustürschlüssel, Geldbörse mit Bankkarten, Kreditkarten und Bargeld“, schreibt sie in einer Mail an die Rundschau.

Dramatische Suche nach der Tasche

Dann beginnt die Suche. Im Büro von Cottbusverkehr am Blechen Carré wird die Zentrale angefunkt und die betroffene Straßenbahn der Linie 2 in Richtung Jessener Straße ausfindig gemacht. Diese fangen Günthers kurz darauf  an der Stadthalle ab. Die Tasche finden sie nicht.  „Wir waren sehr verzweifelt. Tränen sind geflossen“, so Günther. Zu diesem Zeitpunkt waren sie unterwegs zur Polizei, um den Verlust anzuzeigen.

„Dann habe ich persönlich nochmal in der Zentrale vom alten Betriebshof angerufen. Ein netter Herr hat mir dann die glückliche Botschaft übermittelt, dass die Handtasche bis zur Endstation gelangt ist und von der Tram-Fahrerin in der Zentrale abgegeben wurde“, beschreibt sie überglücklich. Dort nahmen sie die Tasche in Empfang. Es fehlte kein einziger Cent.