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| 17:05 Uhr

Ehrenamtler unterstützen Sportereignis
Marathonläufer lieben Sahnetorten und Gurken

Stullenschmieren im Akkord. Das Drachenbootteam Hai Voltage ist für die Versorgung am Start und Ziel in Burg verantwortlich.
Stullenschmieren im Akkord. Das Drachenbootteam Hai Voltage ist für die Versorgung am Start und Ziel in Burg verantwortlich. FOTO: Drachenbootteam Hai Voltage
Cottbus. Für die Verpflegung an der Burger Schule sorgen Ehrenamtler vom Drachenbootteam Hai Voltage. Von Ulrike Elsner

Wer mit dem Drachenboot Erfolg haben will, braucht Teamgeist und eine Mannschaft, die im Takt bleibt. So wie das Drachenbootteam Hai Voltage, das jeden Mittwochnachmittag am Bootshaus des ESV Lok RAW Cottbus trainiert. Beste Voraussetzungen, um den Ansturm der Läufer an den Verpflegungspunkten des Spreewaldmarathons zu bewältigen.

„Wir haben 2015 vom Skiclub Cottbus erfahren, dass ehrenamtliche Helfer gesucht werden, und uns erstmals beteiligt“, berichtet Teamcaptain Manuela Heyn-Dittbrenner. Danach gab es viel Dank und Lob von den Läufern, sodass die Cottbuser Drachenbootsportler  den wichtigen Verpflegungsstützpunkt an der Burger Schule in Eigenregie übernommen haben.  Nach dem Motto „Sportler unterstützen Sportler“ sorgen sie hier für abwechslungsreiche und energiereiche Nahrung.

Der Verein gehört zu dem rund 500 Mitglieder starken Helferteam, ohne dessen ehrenamtliches Engagement eine so große Breitensport-Veranstaltung nicht zu stemmen ist. Immerhin erwartet der Veranstalter mehr als 12 000 Teilnehmer, und die müssen erst mal versorgt werden.

Am Sonnabendmorgen um 5.30 Uhr geht es los für die Sportler von Hai Voltage.  Der Name ist übrigens nicht nur eine Anspielung auf den Wassersport, sondern auch auf die Energiebranche, wo die  meisten Mitglieder tätig sind. Jeweils zehn Leute übernehmen die Start- und Zielversorgung. Frühmorgens werden im Speisesaal der Burger Schule erst einmal Brötchen geschmiert und die Versorgungstische vorbereitet. Alles läuft perfekt wie ein Räderwerk. Der gemeinsame Takt für eine effektive Zusammenarbeit liegt ja den Helfern im Blut.

Der Speiseplan ist vielfältig und reicht von Schmalz-, Leberwurst-,  Käse- und Marmeladenstullen über Müsliriegel, Bananen, mundgerecht  geschnippelte Äpfel bis zu Gurken. Auch Kaffee, Tee und isotonische Getränke werden angeboten „Besonders beliebt sind Gurken und Sahnetorten“, berichtet Manuela Heyn-Dittbrenner.

„Jeder Läufer und jeder Skater kommt bei uns vorbei“,  sagt die Teamchefin, die als Management­assistentin beim Energieversorger Leag arbeitet und so schon von Berufs wegen das Organisieren  mag. Vor allem beim Zehn-Kilometer-Lauf am Sonntag kommen die Läufer im Tausender-Pulk. Eine Herausforderung, auch wenn die Teilnehmer sehr geduldig sind.  „Wir wissen, dass wir am Abend völlig k.o. sein werden“, räumt die Ehrenamtlerin ein, „aber wir freuen uns trotzdem auf die Aufgabe.“ Es mache „einfach Spaß, mit dem Spreewaldmarathon eine Veranstaltung zu unterstützen, die viele Fremde in die Region zieht, und so die Region mit zu präsentieren“.