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| 14:59 Uhr

Bürgermeisterwahl in Drebkau
„Bürgerfreundlicher verwalten“

Paul Köhne (CDU) bewirbt sich ums Bürgermeisteramt in Drebkau.
Paul Köhne (CDU) bewirbt sich ums Bürgermeisteramt in Drebkau. FOTO: Nicole Nocon
Paul Köhne geht für die CDU ins Rennen um die Bürgermeisterwahl in Drebkau. Sein bisheriges Engagement in der Großgemeinde will er zum Beruf machen und setzt auf Kommunikation mit den Bürgern.

Herr Köhne, warum haben Sie sich entschieden, fürs Bürgermeisteramt zu kandidieren?

Köhne Ich engagiere mich seit mehr als zehn Jahren für unsere Gemeinde, zunächst im Vorstand des Fördervereins der Grundschule und Kita Leuthen e.V., dann als sachkundiger Bürger und später als Stadtverordneter. Es macht mir Freude, Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität aller Bürger voranzutreiben. Gleichzeitig kostet dieses ehrenamtliche Engagement aber auch sehr viel Zeit, und ich habe im Laufe der Jahre gemerkt, dass ich nun eine Entscheidung treffen muss zwischen meinem politischen Engagement und meinem Beruf. Ich möchte gerne noch mehr für Drebkau und seine Bürger erreichen, aber das gelingt mir nur dann, wenn ich mich ganz dieser Aufgabe widmen kann

Warum sollen die Wähler ein Kreuz bei Ihrem Namen machen, nicht bei einem der anderen Kandidaten?

Köhne Zuerst aufgrund meiner fachlichen Kompetenz: Ich bin seit mehr als 20 Jahren als Rechtsanwalt tätig, und ohne fundierte Rechtskenntnisse geht es nicht in der Kommunalpolitik. Und diese umfassenden Rechtskenntnisse bringt keiner der anderen Kandidaten mit. Außerdem sehe ich bei keinem anderen ein derartiges langjähriges Engagement, bezogen auf alle Ortsteile.  

Sie unterstützen die Pläne für ein Schulzentrum. Warum braucht Drebkau eine weiterführende Schule?

Köhne Mehrere Schulschließungen im Süden des Spree-Neiße-Kreises und die in den letzten Jahren wieder gestiegenen Schülerzahlen haben dazu geführt, dass die Kinder in Drebkau häufig nicht an ihre Wunschschule gehen können. Im Moment sind die Schüler aus Drebkau oft bis zu eineinhalb Stunden unterwegs, um zu ihrer Schule zu kommen.  

Was muss sich in Drebkau ändern?

Köhne In Drebkau muss sich einiges ändern. Zunächst muss die Kommunikation zwischen Bürgermeister, Stadtverordneten und Bürgern verbessert werden. Hier muss es wieder regelmäßige Koordinierungsrunden geben, die es seit Jahren nicht mehr gegeben hat. Die Verwaltung muss insgesamt bürgerfreundlicher werden, zum Beispiel durch flexiblere Öffnungszeiten. Auch die Kommunikation unter den einzelnen Fachbereichen muss verbessert werden. So können dann auch die Aufgaben wie die Sicherung und der Ausbau des Schulstandortes Drebkau, der für mich an erster Stelle steht, sowie die dringend erforderliche Belebung und Verschönerung der Innenstadt, die Förderung der Wirtschaft, des Tourismus und die Verbesserung der Außenwirkung unserer Gemeinde angegangen werden.

Was macht Drebkau aus?

Köhne Drebkau ist vor allem lebenswert durch die offenen, freundlichen und hilfsbereiten Menschen, die hier leben. Bei meinen Heimatgesprächen habe ich wieder feststellen können, wie viele gute Ideen und Engagement es hier gibt und wie den Leuten die positive Entwicklung ihrer Gemeinde am Herzen liegt. Diese Energien werden nur leider bislang nicht entsprechend gebündelt, und dafür würde ich mich als Bürgermeister einsetzen.

Mit Paul Köhne
sprach Daniel Schauff

Bürgermeisterwahl 2c
Bürgermeisterwahl 2c FOTO: Janetzko, Katrin / LR