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| 02:38 Uhr

Die Personalie Mudrick: Bitterer Beigeschmack im Programmheft

Wollte nach Cottbus, spielt nun aber noch ein Jahr in Lübbenau. Tony Mudrick.
Wollte nach Cottbus, spielt nun aber noch ein Jahr in Lübbenau. Tony Mudrick. FOTO: Steffen Beyer/sby1
Cottbus. Beim Lausitz-Derby in der Ostsee-Spree-Liga zwischen dem LHC und Lübbenau hat eine Personalie für zusätzliche Brisanz gesorgt: Tony Mudrick. Eigentlich wollte der Torhüter der TSG Lübbenau ab dieser Saison beim LHC im Kasten stehen. W. Swat/wsw1

Mudrick hat inzwischen seinen Lebensmittelpunkt wieder in Cottbus und wollte deshalb seinen Vertrag, der bis 2014 geht, auflösen. Daraus wurde nichts.

Schon im Vorfeld hatte der Sportliche Leiter des LHC, Marcel Linge, in der RUNDSCHAU auf Bemühungen hingewiesen, Vereinsegoismen zu überwinden und die besten Spieler der Region in Cottbus zu konzentrieren. Im Programmheft wurde der LHC dann deutlicher: Leider hätten die Verantwortlichen der TSG Lübbenau trotz des Entgegenkommens des LHC wenig Verständnis für die Situation von Mudrick gezeigt. Sie würden ihn "zwingen, diese Saison noch gegen seine zukünftigen Mitspieler zu spielen. Somit wird sein zukünftiges Trainerteam diesmal wenig Kritik üben, wenn Mudricks Leistung nicht so gut ist."

Linge verwies darauf, dass der LHC mit Florian Verhoeven einen Torhüter nach Lübbenau abgegeben habe. Die TSG habe aber auch noch Nick Widera verpflichten wollen. Lübbenaus Trainer Sylvio Schelletter sprach auf RUNDSCHAU-Nachfrage von einem "bitteren Beigeschmack" und fügte hinzu: "Das hat in einem Programm nichts zu suchen." Der Spieler habe einen Vertrag bis 2014, und das sollte der LHC akzeptieren. Mudrick hielt übrigens kurz vor Spielschluss zwei wichtige Bälle und sicherte damit der TSG das Unentschieden.