Der Tag nach dem Sturm Sabine beginnt ruhig in der Lausitz. Größere Einsätze gab es in der zurückliegenden Nacht keine für die Feuerwehren der Region. Es liegt aber ein spannender Tag vor der Leitstelle Lausitz. Verantwortlich dafür ist nicht nur ein Nachzügler des Sturmtiefs Sabine, der mit kräftigen Böen am Mittag über die Lausitz und das Elbe-Elster-Land ziehen soll. Die Rettungskräfte beteiligen sich am Dienstag auch am offiziellen „Tag des Notrufs“ mit einem Twitter-Gewitter. Ab 6 Uhr können die Nutzer bis 20 Uhr bei Twitter quasi live mitverfolgen, wie ein Tag in der Leitstelle abläuft. Von der Notrufannahme bis zum Rettungseinsatz.
Die Retter werden außerdem auch in Zukunft noch stärker auf mobile Technik setzen: Am Montag wurde in Cottbus die neue Katretter-App vorgestellt. Damit sollen im Notfall wie einem Herzstillstand schnell Ersthelfer herbeirufen werden können. In Cottbus will die Leitstelle Lausitz nun ein Netzwerk der Retter dafür aufbauen.

Ruhiger Start auf den Straßen

Auf den Straßen und Schienen der Region beginnt der Tag ohne größere Probleme. Nach den Zugausfällen und Verspätungen am Montag hat sich der Fahrbahn wieder normalisiert.
Beim Wetter kündigt der Deutsche Wetterdienst erneut Sturmböen in Brandenburg und Sachsen. Vereinzelt können auch Gewitter mit kräftigen Graupelschauern dazu kommen. Glätte durch Schneematsch nicht ausgeschlossen.