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| 02:40 Uhr

Die Kammer setzt auf Islam Ahmed

Islam Ahmed (2.v.r.) bei einem Betriebsbesuch mit syrischen Flüchtlingen.
Islam Ahmed (2.v.r.) bei einem Betriebsbesuch mit syrischen Flüchtlingen. FOTO: HWK Cottbus
Cottbus. Islam Ahmed soll als zentraler Ansprechpartner bei der Handwerkskammer Cottbus bei der Vermittlung von Flüchtlingen an Betriebe in der Region helfen. Der 39-Jährige wurde im Sudan geboren, lebt seit 15 Jahren in Deutschland und hat seinen Master-Abschluss in Umwelt- und Ressourcenmanagement an der BTU Cottbus-Senftenberg gemacht. red/js

Islam Ahmed spricht arabisch, deutsch und englisch und kann so zwischen Flüchtlingen und Betrieben vermitteln, heißt es vonseiten der Handwerkskammer. Gleichzeitig unterstütze er die Vernetzung mit der Agentur für Arbeit.

Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher sieht die Einstellung als einen weiteren Schritt im Rahmen der Flüchtlingsarbeit der Handwerkskammer: "Wir erwarten in den kommenden Monaten steigende Nachfragen aus den Handwerksbetrieben, die Flüchtlinge beschäftigen möchten, Praktika anbieten oder einen Rat zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Qualifikationen benötigen."

Bereits im Oktober 2015 starteten erste Willkommenskurse: Flüchtlinge erhielten Sprachunterricht, besuchten Handwerksunternehmen, testeten in Ausbildungszentren ihre handwerklichen Fähigkeiten und lernten die Region Südbrandenburg näher kennen. Zahlreiche Handwerksbetriebe sind laut Kammer bereit, Flüchtlinge auszubilden und gelernten Handwerkern einen Arbeitsplatz zu bieten.

Kontakt: Islam Ahmed

Telefon 0355 7835-146

ahmed@hwk-cottbus.de