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| 20:21 Uhr

Kommentar
Die Forderung ist angebracht

 Von Kathleen Weser
Von Kathleen Weser FOTO: Steffen Rasche
Die Sorge um die Spree und die Fließgewässer der Lausitz ist berechtigt. Und die Forderung des Aktionsbündnisses Klare Spree nach einem auf die bereits aktuellen Probleme und auf den endgültigen Kohleausstieg abgestimmten Plan gegen die Eisenfrachten aus dem Bergbau ist auch angebracht. Von Kathleen Weser

Denn die rostbraune und die saure Brühe, die mit dem Grundwasserwiederanstieg nach dem großflächigen Kohleabbau in der Region aus der verletzten Erde ausgeschwemmt wird, ist offensichtlich nur schwer beherrschbar.

In der Lausitz ist das Naturphänomen brauner Fließgewässer schon seit dem Abbau von oberflächennahen Raseneisenerz-Vorkommen bekannt. Aber die Macht, mit der die Natur nach dem eingestellten DDR-Bergbau in den 90er-Jahren inzwischen zurückschlägt, ist selbst für die Sanierungsexperten überraschend gewesen. Mit dem Blick auf den endgültigen Kohleausstieg und weitere auslaufende Tagebaue kann es für die Lausitz nur gut sein, dass die Forderung nach einem schlüssigen Gesamtkonzept für den Gewässerschutz jetzt aufgemacht wird. kathleen.weser@lr-online.de