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| 10:47 Uhr

The Voice of Germany
Cottbuserin entert Pro Sieben-Bühne

Cottbus/Berlin. Mit „Gotta Work“ von Amerie überzeugt Laura Neels die The Voice-Coaches bei Pro Sieben. Von Daniel Schauff

Das war deutlich: Gleich viermal haben die Coaches auf die so genannten Buzzer gedrückt. Das heißt: Sie alle wollten Laura Neels, Sängerin und gebürtige Cottbuserin, in ihr Team holen.

Den Zuschlag hat Laura dem ehemaligen Sänger der Kelly Family und heutigem Solomusiker Patrick Kelly gegeben. Die Reise kann für die 32-Jährige nun losgehen. Wohin sie führt, will die R’n’B- und Popsängerin gar nicht vorab festlegen. Klar ist: Einen viel besseren Start als am Sonntagabend im Fernsehen auf der Bühne von „The Voice of Germany“ hätte sie nicht hinlegen können.

Schon immer habe sie sich für Tanz und Musik interessiert, erzählt Laura der RUNDSCHAU einen Tag nach der Ausstrahlung ihres Auftritts in der Pro-Sieben-Show. „Ich war im Kirchenchor und habe auch in der Schule viel gesungen“, sagt sie. Richtig ernst wurde es ihr mit der Musik aber erst mit 17 oder 18, erinnert sie sich. Damals habe sie mit einem Freund in dessen Zimmer gesessen. Als er kurz hinausgegangen war, hat Laura eine Platte aufgelegt, laut einen Song von Aaliyah mitgesungen. Als ihr Freund wieder ins Zimmer kam, sei der völlig begeistert von ihrer Stimme gewesen, erzählt sie.

Die ganz große Karriere ist es danach allerdings nicht geworden. Laura arbeitet als Büromanagerin in einem Architekturbüro, lebt mittlerweile in Berlin. Mit ihrer Band „Divinity“ tritt sie hin und wieder auf. Mehr als vier bis fünf Auftritte im Jahr sind es allerdings nicht, sagt sie. Das könnte sich künftig ändern. „Ich wollte noch einmal etwas Neues ausprobieren“, sagt Laura Neels. Das war schon 2015 so – damals hat sie sich bereits schon einmal bei „The Voice“ beworben, hat es aber nicht durch die Castings geschafft. „Meine Nerven lagen blank“, sagt die Sängerin, die die Coaches in dieser Staffel direkt überzeugt hat.

„Gotta Work“ von Amerie war das Lied, das sie sich für den Auftritt ausgesucht hatte und damit gezeigt hat, dass sie ordentlich Kraft in ihren Stimmbändern hat. „Ich wollte unbedingt einmal auf diese Bühne, meinen Namen sagen und singen“, sagt Laura Neels über ihre Motivation, sich für die aktuelle The Voice-Staffel noch einmal zu bewerben. Der Wunsch ist ihr nun in Erfüllung gegangen.

Laura Neels ist bei Weitem nicht die erste Cottbuserin, die es auf die The Voice-Bühne schafft. Luzie Juckenburg und Linda Helterhoff haben es ihr im vergangenen Jahr vorgemacht – und ebenfalls die Coaches mit ihren ersten Liedern überzeugt. Die Staffel gewonnen haben beide nicht. Vielleicht ist Laura nun die erste Cottbuserin, die The Voice of Germany – die Stimme Deutschlands – wird. Ihr Ziel ist das nicht, betont sie.

Seit der Ausstrahlung am Sonntagabend habe sie eine Menge Nachrichten bekommen, viele Kommentare bei Facebook gelesen, sie alle seien positiv, sagt sie. Zwar sind die Folgen, die nun ausgestrahlt werden, bereits abgedreht, aber das alles nun noch einmal zu erleben sei ein ganz besonderes Gefühl.

Auch Luzie Juckenburg und Linda Helterhoff hatten der RUNDSCHAU im vergangenen Jahr berichtet, wie spannend es ist, sich selbst im Wettstreit mit anderen Talenten auf der großen Bühne und auf dem Fernsehbildschirm zu sehen.

Immerhin – die Quoten der Sendung steigen nicht selten auf 3,7 Millionen Zuschauer – eine ganze Menge Ohren, die Laura Neels damit singen gehört haben. Und eine ganze Menge Potenzial, um aus den vier bis fünf Auftritten im Jahr mit ihrer Band ein paar mehr werden zu lassen.

Bereits seit dem 8. Oktober läuft die aktuelle achte Staffel der Casting-Sendung, In der aktuellen Staffel ist neben den bereits aus der vergangenen Staffel bekannten Coaches, den Fantastischen Vier, Yvonne Catterfeld und Mark Forster, Michael Patrick Kelly dazugestoßen.