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| 13:58 Uhr

Wissenschaft
BTU gehört zur Fraunhofer-Familie

Der erste Fraunhofer-Institutsteil ist am Donnerstag am  Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberrg an den Start gegangen: Das Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft für diesen Erfolg haben Ministerin Martina Münch (SPD), BTU-Präsident Prof. Jörg Steinbach, Prof. Harald Schenk, Leiter des Fraunhofer IPMS in Dresden, und Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft (v.r.) gewürdigt.
Der erste Fraunhofer-Institutsteil ist am Donnerstag am Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberrg an den Start gegangen: Das Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft für diesen Erfolg haben Ministerin Martina Münch (SPD), BTU-Präsident Prof. Jörg Steinbach, Prof. Harald Schenk, Leiter des Fraunhofer IPMS in Dresden, und Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft (v.r.) gewürdigt. FOTO: btu/Sebastian Rau / LR
Cottbus. Erster außeruniversitärer Institutsteil an der BTU Cottbus-Senftenberg eingeweiht. Von Christian Taubert

Die BTU Cottbus-Senftenberg gehört jetzt zur Fraunhofer-Familie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Auf dem Zentralcampus der Lausitzer Universität ist am Donnerstag der erste Institutsteil „Integrated Silicon Systems“ ISS (Integrierte Siliziumsysteme) feierlich eingeweiht worden. Es gehört zum Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme in Dresden.

BTU-Präsident Professor Jörg Steinbach würdigte diese Ansiedlung an der vor fünf Jahren neu gegründete Uni „als einen wichtiger Schritt, um unsere Partnerschaften mit renommierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen auszubauen und weiter zu festigen“. Wenngleich es bereits ein Dutzend Kooperationen mit außeruniversitären Forschungsinstituten gebe, festige die BTU mit dem Institutsteil ihre Position zwischen den Hochschule-„Monstern“ in Berlin und Dresden.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) sicherte der BTU weiter Unterstützung zu. Im Haushalt 2019/20 würden weitere zehn Millionen Euro für Forschungsansiedlung eingestellt. Sie verwies dabei auf den Koalitionsvertrag im Bund, der ein Fraunhofer-Institut für Energiespeicher-Technologien vorsieht. Das gehöre in die von Strukturwandel betroffene Energieregion Lausitz, verdeutlichte Münch.

Am ersten Institutsteil wird etwa an Mikrolautsprechern, die nur wenige Millimeter groß sind, und für Hearables (Ohrhörer mit zusätzlichen Funktionen) oder medizinische Hörgeräte eingesetzt werden sollen.