Carl Blechen gilt als einer der richtungsweisenden Maler des 19. Jahrhunderts. Sein künstlerisches Werk wurde von den Zeitgenossen zum einen mit Begeisterung aufgenommen, zum anderen lösten seine Bilder, die die klassische Vorstellung von Landschaftsmalerei weit hinter sich ließen, kontroverse Diskussionen aus. Erst die Jahrhundertausstellung 1906 in der Nationalgalerie in Berlin führte zur Neuentdeckung des Künstlers und zur Begründung der Sammlung Carl Blechen in seiner Geburtsstadt Cottbus.

Der Vortrag von Beate Schneider bietet einen Einblick in die Cottbuser Sammlungsgeschichte und -tradition und vermittelt einen Überblick über weitere Aspekte des Sammelns der Werke Carl Blechens, auch in anderen Museen.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Vortragsraum der Gutsökonomie im Park Branitz.

Der Eintritt kostet vier Euro, für Mitglieder der Gesellschaft zwei Euro.