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Deutlich zu warm und Windstärke neun

Ungemütlich verabschiedete sich der Monat März. Doch insgesamt war er wärmer als der übliche Durchschnitt.
Ungemütlich verabschiedete sich der Monat März. Doch insgesamt war er wärmer als der übliche Durchschnitt. FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus. Auch wenn die Temperaturen in den vergangenen Tagen in den Keller gegangen sind und sogar Hagel und Schneeschauer die Vorfreude auf die Osterfeiertage trübten: Laut den Meteorologen von der Cottbuser Wetterwarte im Meisenweg war der März mit einer Monatsmitteltemperatur von 6,1 Grad Celsius um 2,3 Kelvin zu warm. Es ist noch nicht lange her, da gab es einen Hauch von Frühling in der Stadt. red/sh

Die höchste Temperatur wurde mit 18,5 Grad Celsius am 25. März gemessen. Nur fünf Tage zuvor gab es den Tiefstwert des vergangenen Monats mit minus 5,1 Grad Celsius, gemessen am 20. März. Diese Werte wurden in zwei Meter Höhe ermittelt, erläutert Carsten Schneider von der Wetterstation. Noch etwas kälter war es am 20. März fünf Zentimeter über dem Erdboden: minus 7,8 Grad Celsius wurden da gemessen.

An elf Tagen unterschritt die Lufttemperatur noch einmal die Null-Grad-Grenze. Bodenfrost gab es in Cottbus an insgesamt 20 Tagen beziehungsweise Nächten im März.

Obwohl die vergangenen Tage sehr unbeständig und feucht waren, konnte das Monatssoll des Niederschlags (33 Millimeter) nicht ganz erreicht werden, hier fehlen zwölf Prozent. In Sachen Sonnenschein lag der März mit 142 Stunden über dem langjährigen Mittelwert. Es wurde ein Plus von 17 Stunden errechnet.

Das Sturmtief Niklas brachte ab dem 29. März die Luftschichten auch über Cottbus mächtig durcheinander. So registrierten die Meteorologen am 31. März eine Windspitze von 24 Metern in der Sekunde, das entspricht der Windstärke neun.

Der März im vergangenen Jahr war mit 3,8 Grad Celsius noch wärmer. Er brachte 83 Prozent des üblichen Niederschlags und sogar 176 Sonnenstunden. An ein etwas anderes Bild aus dem Jahr 2013 erinnern die Meteorologen: Fünf Kelvin war er zu kalt. Die 32 Millimeter Niederschlag und die 129 Sonnenstunden lagen aber in der Norm.