Dass er nach Cottbus komme, zeige den Stellenwert, den der Außenwirtschaftstag inzwischen einnimmt, so Hübner weiter.

Zum vierten Mal verständigten sich Unternehmer und Politiker über Möglichkeiten der Zusammenarbeit von deutschen und zentralamerikanischen Firmen. Geladen waren dazu zum Beispiel die Botschafterin Nicaraguas und der Gesandte von El Salvador. Neu in diesem Jahr: Mit China, Polen und Russland wurde die Veranstaltung um weitere Länder erweitert.

Der Cottbuser Finanzbeigeordnete Markus Niggemann (CDU) sagte in seinem Grußwort: "Der regionalen Wirtschaft wünschen wir, dass mit der Erschließung neuer Märkte neue Arbeitsplätze geschaffen werden können."

Die ersten Firmen aus der Region haben bereits Erfolge zu verzeichnen. So wurden in Hotels in Zentralamerika biologische Kläranlagen errichtet. Auch ein weiteres Projekt ist bereits fortgeschritten: Eine in der Lausitz entwickelte Software für Großküchen soll dazu beitragen, dass mit Lebensmitteln nicht mehr so verschwenderisch umgegangen wird. Geplant ist laut Axel Hübner zudem eine Berufsbildungspartnerschaft mit der Dominikanischen Republik, um Fachkräfte vor Ort auszubilden. Für ein noch taufrisches Vorhaben sollten am Freitag in Cottbus die Voraussetzungen geschaffen werden. Altenburger Senf schickt sich an, Zentralamerika zu erobern. Kontakte dafür wurden beim Außenwirtschaftstag geknüpft.