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Bahnverkehr nach „Xavier“
Der RE2 fährt wieder, Züge nach Falkenberg nicht

Bahnmitarbeiter räumen am 10.09.2017 bei Bötzow (Brandenburg) nach dem Sturm „Xavier“ umgestürzte Bäume von den Gleisen.
Bahnmitarbeiter räumen am 10.09.2017 bei Bötzow (Brandenburg) nach dem Sturm „Xavier“ umgestürzte Bäume von den Gleisen. FOTO: Bernd Settnik / dpa
Cottbus. Der Lausitzer Bahnverkehr kommt fast eine Woche nach Sturm „Xavier“ langsam wieder ins Rollen. Der RE2 fährt zumindest schonmal bis Königs Wusterhausen. Zwei andere Strecken sind aber immer noch gesperrt. Von Bodo Baumert

Es ist eine große Entlastung für alle Pendler zwischen Cottbus und Berlin. Zwar fährt der RE2 immer noch nicht durch. Aber zum Glück konnte die Strecke am Abend so weit freigeräumt werden, dass zumindest ein Zugverkehr zwischen Cottbus und Königs Wusterhausen möglich ist. Von dort besteht die Möglichkeit, mit der S-Bahn bis Ostbahnhof zu fahren. Damit entfällt zumindest der zeitraubende und überfüllte Ersatzverkehr mit Bussen, auf denen Fahrgäste seit Tagen angewiesen waren.

Am Dienstagabend kam zu den Sturmschäden auch noch ein Perso[Link auf Beitrag 6006070] nenunfall an der Strecke hinzu, gerade als das Fahrangebot schrittweise von Lübbenau bis Brand ausgeweitet werden sollte. Der Betreiber Odeg musste erneut einen Busersatzverkehr auf die Beine stellen.

Einen Selbstversuch hat ein RUNDSCHAU-Reporter am Dienstag auf der Strecke zwischen Cottbus und Berlin unternommen. Wie gut geht es voran im Schienenersatzverkehr? das können Sie hier noch einmal im Liveticker nachlesen.

Sturmschäden beeinträchtigen den Verkehr aber weiterhin auf der Strecke des RB 24 von Senftenberg Richtung Norden. Hier besteht Schienenersatzverkehr.

Auch die Strecke von Cottbus nach Falkenberg ist weiter gesperrt. Prognosen, wie es auf diesen Strecken weitergeht, waren am Morgen von der Deutschen Bahn noch nicht zu bekommen.