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| 15:58 Uhr

Cottbus
Kletterfelsen aus der Platte lässt weiter auf sich warten

Cottbus. Die BTU will mit Voruntersuchungen für das 20 Meter hohe Bauwerk auf dem Campus beginnen. Von Christian Taubert

Der erste Kletterfelsen auf einem Universitäts-Campus in Deutschland lässt auf sich warten. Wie BTU-Professorin Angelika Mettke auf Nachfrage erklärte, sei kürzlich der Bewilligungsbescheid des Fördermittelgebers eingetroffen, sodass Voruntersuchungen für das gut 20 Meter hohe Bauwerk beginnen können. Allerdings würden diese Untersuchungen (baurechtlich, -technisch, -stofflich und ökonomisch) zum Bauvorhaben „Kletterfelsen“ voraussichtlich erst im Juni kommenden Jahres vorliegen.

Das von Professorin Mettke beförderte Felsen-Projekt soll aus gut 700 Abriss-Betonplatten auf einem Areal am Sportplatz der BTU in der Sielower Landstraße entstehen. Die Platten, die aus dem Abriss von Wohnbauten stammen, werden dabei übereinandergeschichtet und modelliert. Die Ausstattung des Felsens soll so konzipiert werden, dass daran auch internationale sportliche Wettkämpfe ausgetragen werden können.

Für die Kletterszene in Cottbus und Umgebung, die für die Ausübung ihres Sports zurzeit vor allem in die Dresdner Kletterarena oder ins Elbsandsteingebirge reist, wäre der Felsen aus der Platte ein seit Langen anvisierter heimischer Trainings- und Wettkampfort. Für Professor Mettke, die 2017 für ihr Engagement auf dem Gebiet des Baustoffrecyclings den Deutschen Umweltpreis erhielt, wäre der Felsen ein Alleinstellungsmerkmal für Cottbus und die BTU. Studenten und Schüler hätten ein attraktives Sportangebot. Das Technische Hilfswerk und der Breitensport hätten eine neue Trainingsstätte.