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Der Januar zeigt sich in Weiß gehüllt

Cottbus. Der Januar hat die Cottbuser frösteln lassen. Mit einer Monatsmitteltemperatur von minus 1,8 Grad Celsius war der erste Monat des Jahres 2017 um 1,0 Kelvin zu kalt. red/pos

Darüber informiert Ralph Hasse von der Wetterwarte Cottbus.

Das Temperatur-Maximum wurde mit sechs Grad Celsius am zurückliegenden Sonntag, 29. Januar, erreicht. Das Temperatur-Minimum lag bei frostigen minus elf Grad Celsius und wurde am 6. Januar in den Messanlagen der Wetterwarte am Meisenweg registriert. Ebenfalls an diesem Tag wurde dort mit minus 14,5 Grad Celsius die tiefste Temperatur fünf Zentimeter über dem Erdboden gemessen.

An zehn Tagen hat die Wetterwarte Cottbus das Temperatur-Maximum unter null Grad Celsius gemessen. "Diese Tage werden auch als Eistage bezeichnet", erklärt Ralph Hasse. Frosttage mit einem Temperatur-Minimum unter null Grad Celsius gab es in Cottbus an 29 Tagen. Bodenfrost wurde im Januar täglich ermittelt.

Mit einer Niederschlagsmenge von 27,5 Millimetern war der zurückliegende Monat zu trocken. Damit wurden laut Wetterwarte nur 76 Prozent des Durchschnittswertes erreicht.

Fast durchgängig gab es in diesem Januar eine Schneedecke. Die maximale Höhe wurde mit acht Zentimetern am 16. Januar gemessen.

Die Sonne schien 60,4 Stunden, was laut Wetterexperte Hasse zwölf Stunden über dem Normalwert entspricht.

Die höchste Windspitze mit 61,6 km/h trat am 4. Januar auf. An drei Tagen verzeichnete die Wetterwarte Nebel.