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| 02:33 Uhr

Der Jahresrückblick der Cottbuser Bürgervereine

Cottbus. Traditionell hat die LAUSITZER RUNDSCHAU die Cottbuser Bürgervereine nach ihrer Jahresbilanz befragt. Das Ergebnis lässt sich so zusammenfassen: In vielen Stadtteilen hat sich eine Menge verändert, wurden Straßen und Häuser saniert. Peggy Kompalla

Grund, sich zufrieden zurückzulehnen, gibt es allerdings nirgendwo. Grund zur Klage geben zum Beispiel Themen, die regelmäßig angesprochen werden. Leer stehende Häuser, die dem Stadtbild schaden, aber auch Stillstand bereits geplanter und vorgestellter Projekte. Verärgert sind die Menschen vor allem dann, wenn ihre Argumente bei Problemen nicht gehört werden oder gar nicht darauf reagiert wird.

Aus den Antworten der Bürgervereine ist ebenfalls abzulesen, dass die Entwicklungen und Erwartungen in den einzelnen Stadtteilen höchst unterschiedlich verlaufen. Während es im Bereich Stadtmitte und Spremberger Vorstadt kaum Grund zur Klage gibt, wachsen etwa in Schmellwitz und Sachsendorf die Befürchtungen, von der grundsätzlich positiven Entwicklung in der Stadt abgekoppelt zu werden. Die beiden Quartiere meistern zudem eine neue Herausforderung: Sie nehmen bei Weitem die meisten Flüchtlinge in der Stadt auf. Dabei werden sie von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt. Für all diejenigen ist längst klar, dass die Flüchtlinge nicht nur Hilfe brauchen, sondern auch eine Bereicherung sind.