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Denkmal zur Bronzezeit wird im Burger Jubiläumsjahr eingeweiht

Burg. Viel zu bieten für die ganze Familie hat das Kultur-Event "BronzeZeitGeist" am 1. Mai von 10 bis 18 Uhr am Burger Schlossberg. red/ue

Das teilt die Spreewälder Kulturstiftung mit. Höhepunkt ist die Einweihung des Denkmals zur Bronzezeit mit Info-Punkt um 11.30 Uhr. Damit wird das Areal um den Schlossberg als erstes von sechs Zentralen Archäologischen Orten der Niederlausitz markiert. Spannende Einblicke in die Zeit vor 3000 Jahren bieten besonders die Präsentationen der bronzezeitlichen Handwerke.

Die Flugvorführungen des Falkners mit seinen Greifvögeln schaffen eine lebendige Verbindung zum Vogelkult der Lausitzer Kultur, deren Bezug zur Bronzezeit sich auch im neu errichteten Denkmal widerspiegeln soll. Radio-eins-Moderator Sven Oswald geht von 9 bis 12 Uhr zusammen mit Jan Vesper von dort live auf Sendung. Auch im direkten Umfeld wird es viel zu sehen geben, so im Schlossberghof mit der Spreewälder Kräutermanufaktur, der Infostelle des Biosphärenreservates, dem benachbarten Arznei- und Gewürzpflanzengarten sowie bei der Interessengemeinschaft Bauernhaus im Möbus-Haus. Spreewaldwirt und Koch Peter Franke lädt unter dem Motto "Zurück zur Natur - gesunder Genuss zum Nulltarif mit den zwölf wichtigsten Wildkräutern des Spreewaldes" in die Kräutermanufaktur ein.

Der sagenumwobene Schlossberg von Burg ist die größte Befestigung der Lausitzer Kultur in der Region. Das Denkmal zeigt die aus Metall gegossene Nachbildung des dort gefundenen Burger Bronzewägelchens mit Vogel- und Stierfiguren. Auf einem vier Meter hohen Holzsockel ist die Skulptur weithin sichtbar platziert.