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Frauentag
Demo für Frauenrechte und gegen Rassismus

Frauen und Männer aus Deutschland und vielen anderen Ländern sind am Samstag von Sandow in die Innenstadt gezogen, um für Frauenrechte und gegen Rassismus zu demonstrieren.
Frauen und Männer aus Deutschland und vielen anderen Ländern sind am Samstag von Sandow in die Innenstadt gezogen, um für Frauenrechte und gegen Rassismus zu demonstrieren. FOTO: Daniel Schauff / LR
Cottbus. Zwei Tage nach dem offiziellen Frauentag sind am Samstag Frauen und Männer aus Dutzenden Ländern auf die Cottbuser Straße gegangen, um für Frauenrechte und gegen Rassismus zu demonstrieren.

Von Sandow bis zum Blechen-Carré, über die Bahnhofstraße, vorbei an der Stadthalle bis zur Oberkirche – eine Demonstration gleich mehrerer Initiatoren aus Cottbus und anderen Städten ist am Samstag durch Cottbus gezogen. Das Motto: „Frauen gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“. In Cottbus fürchteten sich Frauen aus geflüchteten Familien, das Haus zu verlassen, weil es immer wieder zu physischen und verbalen Attacken komme, hieß es im Aufruf zur Demonstration. Die Stadt sei in einem Angstzustand und heftiger Druck laste auf den Geflüchteten, insbesondere geflüchteten Frauen.

Nicht zuletzt die Demonstrationen des fremdenfeindlichen Vereins „Zukunft Heimat“ in der Stadt, aber auch die steigenden Zahlen von Opern rassistischer Gewalt, die die Opferperspektive Brandenburg registriere, sei der Grund, die erste Frauentagsdemonstration seit Jahren in Cottbus zu organisieren, hieß es im Vorfeld der Demonstration weiter.

„Zukunft Heimat“-Chef Hans-Christoph Berndt hatte sich zur Abschlusskundgebung auf dem Oberkirchplatz eingefunden, wurde allerdings auf Wunsch der Organisatoren der Demonstration durch die Polizei des Platzes verwiesen.

Demo für Frauenrechte und gegen Rassismus in Cottbus FOTO:

Weitere Vorkommnisse gab es Polizeiangaben zufolge nicht. Die Demonstration sei störungsfrei verlaufen.

(dsf)
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